Auf dem MDA III kommt eine um Telefonie-Funktionen erweiterte Variante von Windows Mobile 2003 zum Einsatz. Diese bietet sämtliche Funktionen, die auch ein normaler Pocket PC bietet, zusätzlich jedoch eine Telefonie-Anwendung, über die Anrufe getätigt werden können.

Wie schon bei anderen Geräten fällt die relativ schlechte Integration der Telefonie-Anwendung auf. So werden beispielsweise auf der Startseite zwar anstehende Aufgaben und Termine angezeigt, wann welcher Anruf eingegangen ist wird dort aber nicht aufgeführt. Über solche Events, wie auch über eingegangene SMS, informiert lediglich eine auftauchende Sprechblase. Aus dem Adressbuch lassen sich Anrufe tätigen und SMS und MMS-Nachrichten verschicken.

Die Oberfläche der Telefon-Applikation ist so gestaltet, dass mit dem Finger auf dem Touchscreen gewählt werden kann. Sich ein Gerät in der Größe eines Pocket PCs ans Ohr zu halten ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, schon nach kurzer Zeit aber kein Problem mehr. Alternativ kann auch die integrierte Freisprecheinrichtung verwendet werden, deren Qualität sich allerdings in Grenzen hält. Auch ansonsten scheint die Sprachqualität ein Schwachpunkt des MDA III zu sein. MDA-Nutzer klingen eher etwas dumpf und distanziert, am Gerät selbst ist die Qualität zwar annehmbar. Damit gehört das Gerät im Mobilfunksektor jedoch höchstens zur Mittelklasse. Negativ in Zusammenhang mit den Handy-Funktionen muss auch erwähnt werden, dass der MDA nur eine sehr eingeschränkte Profil-Auswahl unterstützt.

Ansonsten bietet die Pocket PC Phone Edition wenig Überraschungen. Die meisten Anwendungen sind seit dem Launch der Pocket-PC-Plattform im Jahr 2000 nicht wesentlich weiterentwickelt worden. Nach wie vor werden die Pocket-Versionen von Outlook, Word und Excel mitgeliefert und die Synchronisation mit dem Desktop-PC über Activesync verläuft problemlos. Der 400 MHz schnelle Xscale-Prozessor bietet ausreichend Geschwindigkeit, um eine flüssige Bedienung zu ermöglichen.

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