Abgesehen vom Serienbildmodus sind die Leistungsdaten dieser Kyocera nicht besonders beeindruckend: Die Einschaltzeit liegt bei 3,2 Sekunden und es dauert durchschnittlich 2 Sekunden bis die Kamera nach dem Auslösen wieder aufnahmebereit ist beziehungsweiese 5,2 Sekunden bei Verwendung des Blitzes. Die Verschlussverzögerung ist relativ kurz, aber mit 0,65 Sekunden bei kontrastreicher Beleuchtung und 1,1 Sekunden bei kontrastarmer Beleuchtung, die dem Autofokus einige Probleme bescherte, nicht herausragend. Der Lithium-Ionen-Akku der Finecam SL400R gab schon nach 246 Aufnahmen auf, wobei die Hälfte davon mit Blitz geschossen wurden.

Die Bildqualität zählt auch mit dem aufgerüsteten 4-Megapixel-Sensor nicht gerade zu den Stärken von Kyocera. Die Testaufnahmen wiesen nur eine durchschnittliche Bildschärfe und viele JPEG-Artefakte auf, auch wenn die Farben lebendig wirkten. Wer Bewegungen mit dieser Kamera aufnehmen möchte, sollte zuerst die ISO 800-Option ausprobieren, um sicherzugehen, dass das starke Bildrauschen bei dieser Einstellung noch akzeptabel ist. Für die meisten Fotosituationen ist ISO 200 oder weniger ausreichend.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Kompakt und schnell: Kyocera Finecam SL400R

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *