Der mit der DLP-Technologie (Digital Light Processing) ausgestattete Chipsatz besitzt eine optimale Auflösung von 1024 mal 576 Pixel. Zahlreiche weitere Auflösungen werden vom Gerät unterstützt. Jede DVD und Fernsehsendung basiert auf 576 Zeilen, daher können Bilder dieser Quellen auch in optimaler Qualität verarbeitet werden. Beim Abspielen von DVDs über den Komponenteneingang erscheint das Bild stabil und detailgetreu.

Die gespeicherten Bild-Voreinstellungen können ebenfalls gut verwendet werden: Funktionen wie Rauschminderung, Weißabgleich und individuelle Farbjustierungen sind für den fortgeschrittenen Anwender von großem Nutzen. Aber auch weniger erfahrenen Anwendern fällt die Inbetriebnahme des Projektors kinderleicht. Dies ist zum einen den mitgelieferten Kabeln zu verdanken, zum anderen der Eigenschaft des Projektors, die Eingänge nacheinander abzufragen, bis ein Signal gefunden wird.

Der HT510 verfügt mit 1000 ANSI-Lumen über eine ausreichende Helligkeit. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, die Leuchtstärke auf 800 ANSI-Lumen zu reduzieren. Auf diese Weise wird die Lebensdauer der Glühbirne um 50 Prozent, das heißt von 2000 auf 3000 Stunden erhöht. Bei einer durchschnittlichen Nutzung entspricht dies einer Lebensdauer von circa 1000 Spielfilmen. Der Fernsehkonsum eines Haushalts beträgt im Durchschnitt rund 1000 Stunden im Jahr. Sollte der Projektor also ständig zum Fernsehen verwendet werden, so muss die Birne ungefähr alle zwei Jahre ausgewechselt werden.

Der Betrieb mit reduzierter Leuchtstärke trägt außerdem zur Reduzierung der Geräuschentwicklung bei. Die anfänglichen 28 Dezibel sind bereits sehr leise, fährt man auf 26 Dezibel herunter, merkt man fast nicht, dass der Projektor überhaupt eingeschaltet ist. Die geringe Geräuschentwicklung gehört in der Tat zu den Hauptvorzügen.

Wie auch der Toshiba TDP-S25 verfügt auch dieser Projektor über einen Mono-Lautsprecher. Dieser sollte jedoch nur als Notlösung zum Beispiel für eine Präsentation genutzt werden. Mit einer Ausgangsleistung von gerade mal einem Watt ist die Akustik beim Anschauen von Spielfilmen sicherlich nicht zufriedenstellend.

Da der Projektor auch für den Anschluss an einen Computer gedacht ist, wäre ein USB-Eingang von Vorteil. Viele Projektoren, die für den Business-Einsatz konzipiert sind, verfügen über einen solchen Anschluss, um Bilder oder Präsentationen direkt von einem USB-Speichermedium auszulesen. NECs Abkehr von der Business-orientierten Anwendung bedeutet in diesem Fall leider auch, dass auf einen USB-Anschluss verzichtet wurde.

Viele preisgünstige Projektoren sind mit Chipsätzen für das Format 4:3 ausgestattet, was sie für Spielfilme nutzlos macht. Der NEC HT510 arbeitet mit dem Format 16:9 und verfügt damit über eine eindruckvolle Projektionsweite. Der Projektor muss daher auch nicht weit vom Projektionsort entfernt aufgestellt werden, um ein Heimkinoerlebnis zu ermöglichen.

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