Der Camcorder ermöglicht manuelle Belichtungs- und Fokuseinstellungen, außerdem gibt es sechs voreingestellte automatische Belichtungsmodi. Sony überfrachtet seine Camcorder häufig mit einer Vielzahl von Spezialeffekten, hier jedoch beschränken sich diese auf „Luminance Keying“, dem völlig veralteten „Alter-Film-Modus“ sowie Sepia-, Pastell-, Schwarzweiß- und Mosaikeffekte. Vorhanden ist auch eine Ein- und Ausblendmöglichkeit für Szenenwechsel.

Die Handycam DVD403 bietet Sony’s Markenzeichen, die Infrarotmodi Nightshot und Super Nightshot für Aufnahmen bei wenig Licht, sowie einen Modus mit langsamer Bildfrequenz für Farbaufnahmen, wenn man die Originalfarben gegenüber den grünstichigen Infrarotaufnahmen bevorzugt. Es gibt keine Videoleuchte, dafür aber einen Blitz für Fotoaufnahmen. Die Handycam DVD403 ist mit Sony’s „Active Interface Shoe“ ausgestattet, so dass man Leuchten und weiteres Zubehör anschließen kann.

Falls der eigene Computer DVD-ROMs lesen kann, ist der Dateitransfer ein Kinderspiel: Man muss die finalisierte DVD nur in das Laufwerk einlegen. Ansonsten kann man das mitgelieferte USB-Kabel verwenden, um Videos und Fotos auf den PC zu übertragen. Mac-Benutzer haben allerdings Pech: Sony liefert keinerlei Mac-Software mit und die Handycam DVD403 hat keinen Firewire-Anschluss. Man sollte auch beachten, dass einige Programme zur Videobearbeitung das komprimierte MPEG-2-Format nicht unterstützen. Daher hat man hier unter Umständen weniger Auswahl als bei einem Mini-DV-Camcorder.

Das mitgelieferte Composite-/S-Video-Kabel ermöglicht den Anschluss eines Fernsehers für die Wiedergabe oder einer analogen Quelle, die auf DVD gebrannt werden soll. Die im Lieferumfang enthaltene Infrarotfernbedienung ist in jedem Fall praktisch, um den Camcorder zu steuern.

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