Da die Sony HDR-FX1 sowohl HDV- als auch DV-Aufnahmen aufzeichnen kann, muss die Bildqualität für jeden Modus einzeln bewertet werden. Beim Abspielen auf einem Breitbild-HD-Fernseher entspricht die Bildqualität der HDR-FX1 den Erwartungen. Die Detailgenauigkeit ist sichtbar höher als die jedes SD-Videos und die Farben sind gesättigt und scharf. Theoretisch müssten die stark komprimierten HDV-Bilder bei extremen Details und Bewegungen verzerrt erscheinen, während der Tests können aber keine wesentlichen Störungen festgestellt werden.

Wenn es einen Nachteil bei der Bildqualität der HDR-FX1 gibt, dann die, dass sie auf den Videobereich beschränkt ist. Da die Kamera nur über Interlaced Video und aufgrund ihrer kleinen Chips nur über eine durchschnittliche Feldtiefe verfügt, eignet sich die HDR-FX1 nicht für Dokumentarfilmer, die sich ein Kinofilmerlebnis wünschen. Filme, die mit dieser Kamera aufgenommen werden, sehen eher aus wie Seifenopern. Die Kamera bietet einen Pseudo-24p-Modus, aber der damit einhergehende Verlust bei der Auflösung ist ein großes Opfer für eine Kamera, die extra für HD-Aufnahmen konzipiert wurde.

Im Standard-DV-Modus ist die Bildqualität der HDR-FX1 vergleichbar mit dem Interlaced Video der Panasonic DVX100A und der Canon XL2. Allerdings fehlen der HDR-FX1 die fortschrittlichen Modi und Aufnahmeeinstellungen ihrer Konkurrenzmodelle.

Sowohl im HDV- als auch im DV-Modus ist die Belichtungsbreite der HDR-FX1 oder ihre Fähigkeit, einen Helligkeitsbereich zu verarbeiten, ohne Details zu verschlucken, nur durchschnittlich. Auch ihre Fähigkeiten bei schwachem Licht sind alles andere als spektakulär. Dies liegt wahrscheinlich hauptsächlich an der sehr kleinen Pixelzahl – je mehr Pixel ein Chip hat, desto kleiner sind die einzelnen Pixel und je kleiner die Pixel sind, desto lichtunempfindlicher sind sie.

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