Obwohl die Fujifilm Finepix S9500 Zoom allen Ansprüchen gerecht wird, was die Auflösung angeht, leidet das nicht auswechselbare 10,7fache Zoomobjektiv unter einigen optischen Problemen, einschließlich wilder chromatischer Abweichungen. Die viel gerühmte Real Photo Technology-Bildverarbeitung von Fujifilm funktioniert hervorragend, aber durch die erhebliche Rauschunterdrückung entstehen neue Artefakte, was ab einer Lichtempfindlichkeit von ISO 200 beklemmende Ausmaße annimmt.

Auch der Dynamikumfang entspricht nicht den Erwartungen. An einem schönen Tag mit über einem tiefblauen Himmel vorüberziehenden Wolken muss man sich entscheiden, ob man die Details der Wolken festhalten und den Vordergrund unterbelichtet lassen will oder den Vordergrund richtig belichten und den Himmel überbelichten will.

Positiv fällt die S9500 mit ihren gesättigten und dennoch realistischen Farben und ihrem System zur Verhinderung roter Augen auf, das keinerlei scharlachrote Pupillen sehen ließ. Mit elektronischem Blitz aufgenommene Bilder zeigen attraktive Glanzlichter anstelle eines matten roten Leuchtens. Farbige Schatten sind kaum auszumachen, Aufnahmen bei Kunstlicht fallen jedoch ein wenig warm aus.

Die ISO-Einstellung 1600 ist brauchbar, was beachtlich ist, wenn man bedenkt, dass die meisten Digitalkameras ohne Spiegelreflexsystem nicht einmal ISO 800 anbieten. Allerdings zeigte sich hier noch immer viel mehr Bildrauschen, als dies bei einer dSLR-Kamera in dieser Preisklasse der Fall ist, etwa der Nikon D50. Bei ISO 400 verringert sich das Bildrauschen auf ein erträgliches Niveau, und bei ISO 80 ist nur noch ein minimaler Anteil an farbigen Tupfen zu sehen.

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