Bei den Performancetests schneidet die Nikon Coolpix S4 nur durchschnittlich ab. Die Einschaltzeit beträgt 2,5 Sekunden, der Zeitabstand zwischen zwei Bildern 2,8 Sekunden. Einzelbildaufnahmen mit Blitz können nur alle 5,6 Sekunden gemacht werden. Im Serienbildmodus bietet die Kamera sowohl bei voll aufgelösten Bildern als auch bei Aufnahmen mit niedriger Auflösung (640 mal 480 Pixel) eine Geschwindigkeit von 1,1 fps, wobei der Zwischenspeicher der S4 nur sechs mit voller Auflösung gemachte Fotos aufnehmen kann, während es fast unmöglich ist, diesen Speicher mit niedrig aufgelösten Bildern zu füllen. Im Test konnten 66 Bilder in 60 Sekunden geknipst werden, bevor sich eine Ermüdung des Auslöse-Fingers bemerkbar machte.

Die Verschlussverzögerung liegt bei kontrastreicher Beleuchtung bei mittelprächtigen 0,8 Sekunden, mithilfe der Fokushilfsleuchte kann fast die gleiche Geschwindigkeit – 0,9 Sekunden – auch bei schwierigerer kontrastarmer Beleuchtung erreicht werden.

Das große, in der Helligkeit regulierbare LCD-Display mit 110.000 Pixeln bietet bei der Bildkomposition nur einen Bildausschnitt von 97 Prozent des tatsächlichen Sichtfelds (100 Prozent bei der Bildbetrachtung). Der Bildschirm kann mit Ausnahme sehr heller Lichtverhältnisse problemlos für Außenaufnahmen verwendet werden, und auch bei Innenaufnahmen mit schummriger Beleuchtung leistet das Display noch akzeptable Dienste. Dennoch leidet es manchmal unter Ghosting-Effekten.

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