Sony ziert den Objektivrand mit den Worten „6.1 megapixels still image recording“. Doch diese Behauptung ist ein wenig irreführend. Tatsächlich bietet das Gerät eine effektive Bildauflösung von 2,3 Megapixel im HD-Modus und 1,7 Megapixel im SD-Modus. Beide Einstellungen sind mehr als ausreichend, um auf 1920 mal 540 Pixel (einfaches 1080i-Feld) und 720 mal 480 Pixel (SD) heruntergerechnet zu werden.

Die Fotoauflösung hängt vom jeweiligen Videomodus ab. Wenn man Fotos im Bandmodus (im Gegensatz zum Speichermodus) aufnimmt, werden sie auf dem Memory-Stick-Duo aufgezeichnet. Die Auflösung ist jedoch auf 4,6 Megapixel (16:9) und 3,4 Megapixel (4:3) festgelegt. Im Kameramodus gibt es die Optionen 6,1 oder 3,1 Megapixel beim Seitenverhältnis 4:3 sowie auch VGA-Auflösung.

Das ist ziemlich verwirrend, da es sich bei dem Bereich, der bei 4,6 Megapixel (16:9) abgedeckt ist, um eine mit Balken beschnittene Version des 4:3-Seitenverhältnisses mit 6,1 Megapixeln handelt. In der Praxis liegt die Standardauflösung bei 4,6 Megapixel, da die meisten Benutzer eher HD-Videos drehen und nur gelegentlich ein Foto aufnehmen.

Leistung

Trotz alledem erzeugt der HC7 generell hervorragendes Bildmaterial. Je nach Motiv lassen sich Fotos gut auf bis zu 16 mal 9 Zoll ausdrucken. Der automatische Weißabgleich könnte etwas neutraler arbeiten, insgesamt jedoch sind die Farben recht akkurat und gut gesättigt. Wie üblich bei Zeiss-T*-Objektiven geraten die Videos scharf, insbesondere wenn gleichzeitig Sonys großartiger optischer Bildstabilisator Super Steady Shot eingesetzt wird. Es ist auch sinnvoll, dass der Zoombereich nicht über den Faktor zehn hinausgeht. Dadurch wird weder dem optischen System noch dem Stabilisator übermäßig viel abverlangt.

Auch der Autofokus und die Messsysteme funktionieren recht gut. Der HC7 liefert in verschiedensten Situationen – vom bewölkten Mittagshimmel bis hin zu grellem Wüstenlicht – korrekt belichtete Bilder. Die CNET-Labortests können bisher Sonys Angabe nicht bestätigen, dass Aufnahmen bei nur 2 Lux möglich seien. Doch der Camcorder schlägt sich, was Schärfe, Rauschen und Farben angeht, bei typischen Wohnzimmersituationen mit nur einer Lichtquelle besser als viele seiner Mitbewerber. Zudem passt sich der Autofokus Positions- und Brennweitenveränderungen relativ schnell an.

Fazit

Die Handycam HDR-HC7 ist um einiges teurer als ein durchschnittlicher Heimvideo-Camcorder. Wenn man aber das nötige Kleingeld entbehren kann, sehen auch die Baby- und Urlaubsvideos des HC7 weit besser aus als jene, die mit einem gewöhnlichen SD-Gerät aufgenommen werden.

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