HD-DVD versus Blu-ray: Die Fakten

Zwar wird sie langsam bezahlbar, doch sowohl HD-DVD-, als auch Blu-ray-Player kosten immer noch einen gehörigen Batzen – vor allem im Vergleich zu Standard-DVDs. Wer an der Heimkinofront wirklich Vollgas geben wird, sollte dennoch in so ein Gerät investieren – die Qualität ist es wert.

HD-DVD

HD-DVD-Hardware ist die billigere im Vergleich. So kostet etwa das HD-DVD-Laufwerk für die X-Box 360 deutlich unter 200 Euro – allerdings ist die Konsole nötig. Außerdem unterstützt die Kombination derzeit keinen verlustfreien Sound. Die Kombination aus Xbox 360 und HD-DVD-Laufwerk ist also nicht die beste Kombination.

Besser und noch einigermaßen bezahlbar ist der Toshiba HD-E1. Für unter 400 Euro wechselt er den Besitzer. Xbox 360Er unterstützt zwar keine Videoausgabe in 1080p, aber seine Bildqualität bei 1080i ist immer noch sehr ordentlich und detailreich. Außerdem unterstützt er die Wiedergabe von verlustfrei komprimierten Tonspuren – vorausgesetzt, er wird an einen Verstärker mit HDMI-Eingang angeschlossen. Sein größter Haken sind die langen Wartezeiten, die man in Kauf nehmen muss. Nach dem Einschalten und Einlegen eines Films können durchaus einige Minuten bis zur Wiedergabe vergehen.

Blu-ray

Der günstigste Blu-ray-Player überhaupt ist die Playstation 3 – es gibt sie ab etwa 600 Euro. Heimkinofans mögen zwar eine Gänsehaut bekommen bei dem Gedanken, eine Konsole als Player einzusetzen. Aber das Gerät gibt ein fantastisches Signal bei 1080p aus und ist gleichzeitig der Player, der Filme am schnellsten lädt. Über ein HDMI-Kabel klappt auch die Wiedergabe von verlustfrei kodiertem Sound. Generell bekommt man hier sehr viel fürs Geld – schließlich ist die PS3 eine erstklassige Spielekonsole, surft im Netz und speichert Media-Inhalte.

Panasonics erster Blu-ray-Player dagegen, der DMP-BD10, ist ein klassicher Scheibendreher fürs Wohnzimmer. Sein knapp 1000 Euro lautendes Preisschild verrät, dass er ganz klar auf das obere Ende des Marktes zielt. Die Bedienung wirkt etwas klobig, aber gleichzeitig erhält man ein herrliches 1080p-Bild. Außerdem ist ein analoger 7,1-Kanal-Audio-Ausgang vorhanden. Das Gerät kann Lossless-Audio also selbst dekodieren und an jeden beliebigen Receiver ausgeben.

Der dritte Weg

Wer sich noch nicht für ein Format entscheiden möchte, kann zu einem universellen Player greifen: den LG BH-100. Er ist das derzeit einzige Gerät, das sowohl HD-DVDs als auch Blu-ray unterstützt, und kann mit einer großartigen Audio- und Videoqualität punkten. Allerdings klappt die Darstellung der Menüs von HD-DVDs nicht unbedingt – dann ist es schwer, die Extras auf der Scheibe zu finden. Außerdem verfügt er über keinen Netzwerkanschluss. Zusatzcontent aus dem Netz ist nicht. LG-BH100

Samsung hat angekündigt, dass sein Multiformatplayer BD-UP5000 beide Formate vollständig unterstützen und einen Netzwerkanschluss haben wird. Darauf zu warten, ist also eine weitere Option. Leider nennt der Hersteller bislang weder Lieferdaten noch Preisvorstellungen.

Eine Sache ist sicher: Die Hardware wird billiger werden, und sobald die Auswahl der Filme bei beiden Formaten wächst, werden immer mehr ihre Sammlungen von DVD auf HD umstellen.

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Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu HD-DVD versus Blu-ray: Die Fakten

  • Am 11. September 2015 um 23:06 von Benny

    Für mich ganz klarer Favorit :
    HD DVD!
    Erstens weil die Tonspuren viel sauberer wiedergegeben werden und zweitens die Bild-Audio-Qualität am präzisesten überlagert ist.
    Blu-ray ist lediglich die Kopie davon,weil bei der Erfindung von HD DVD zu wenige Firmen zu wenig verdient haben und schon zu viel Geld in die Blu-ray-Entwicklung gesteckt hatten.

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