Fotolabor zum Mitnehmen: Epson Picturemate 240

von Felisa Yang am , 16:29 Uhr

Pro
  • hohe Druckgeschwindigkeit
  • bessere Kontrolle über die Bildeinstellungen
  • optionaler Akkublock
  • Möglichkeit, die Bilder am Drucker zuzuschneiden
  • Bilder können auf externen Speichergeräten gespeichert werden
  • verstellbares LCD
Con
  • Fotoqualität könnte besser sein
  • wenige Rahmenvorlagen
Hersteller: Epson Listenpreis: 199 Euro
ZDNet TESTURTEIL: GUT 7,3 von 10 Punkte
Fazit:

Mit seinen zahlreichen Funktionen, der ordentlichen Druckqualität und hohen Geschwindigkeit ist der Picturemate 240 eine gute Wahl für Amateurfotografen, die zuhause ihr eigenes Fotolabor haben möchten.

Mit seinen zahlreichen Funktionen, der ordentlichen Druckqualität und hohen Geschwindigkeit ist der Picturemate 240 eine gute Wahl für Amateurfotografen, die zuhause ihr eigenes Fotolabor haben möchten.

Der Picturemate 240 ist der mittlere der drei Epson-Drucker für Heim-Fotolabors. Für 199 Euro – etwas mehr als für die Einsteiger-Version Picturemate 200 – bekommt man alle Funktionen des 200 sowie ein aufklappbares Bildvorschau-LCD-Display, schnelleren Druck und die Möglichkeit, Bilder zuzuschneiden und die Körnigkeit zu verbessern. Außerdem unterstützt er einen optionalen Akkublock, so dass das Gerät auch unterwegs eingesetzt werden kann.

Wer zwischen dem Picturemate 200 und dem 240 schwankt, sollte sich ruhig für die größere Version entscheiden, denn die zusätzlichen Funktionen sind ihr Geld wirklich wert. Wer noch mehr Geld ausgeben möchte, kann sich auch für den Picturemate 280 entscheiden, der im Grunde der 240 mit einem eingebauten CD-Brenner ist. Die Druckqualität des 240 ist zwar für Schnappschüsse ausreichend, reicht aber nicht an die des Canon Selphy DS810 heran. Trotzdem ist der 240 ein toller Drucker für Gelegenheitsfotografen, auf dem Fotos im Format 10 x 15 Zentimeter mal eben ausgedruckt werden können.

Design

Der Picturemate 240 verfügt über das gleiche einfache Gehäuse wie der 200, aber das Bedienfeld unterscheidet sich etwas. Die deutlichste Abweichung ist das zusätzliche aufklappbare 2,5-Zoll-LCD-Display (64-Millimeter), das so unter verschiedenen Lichtbedingungen besser ablesbar ist. Dem Picturemate 240 fehlt die praktische Layout-Taste, aber dafür hat er eine Display-Taste, mit der man 1, 6 oder 15 Fotos gleichzeitig auf dem Display anzeigen kann. Er hat vier Richtungstasten sowie eine OK-Taste zur Navigation in den Menüs, plus zwei Softkeys, die mit Optionen aus dem Bildschirmmenü belegt werden können.

Wie der 200 hat auch der 240 an der Vorderseite zwei Speicherkarten-Steckplätze für die gebräuchlichsten Kartentypen. An der Rückseite verfügt er außerdem über einen USB-Port zum Drucken von Pictbridge-kompatiblen Kameras oder drahtlosen Bluetooth-Geräten (über einen optionalen Bluetooth-Adapter). Über den USB-Port des 240 können auch externe Speichergeräte wie USB-Sticks oder CD-Brenner angeschlossen werden. Bilder können von einer Speicherkarte auf den Stick oder auf CD gesichert oder direkt vom Stick gedruckt werden.

Der Picturemate 240 wird genauso eingerichtet wie der 200. Zum Drucken ohne PC schließt man einfach das Stromkabel an, setzt die Druckkartusche ein und kann sofort loslegen. Der 240 könnte auch ohne Stromanschluss von einem optionalen Akkublock betrieben werden. Der (separat verkaufte) Akku hat genügend Saft für den Druck von bis zu 140 Fotos oder etwa sechs Stunden Standby.

Funktionsumfang

Der Picturemate 240 bietet zusätzliche Funktionen gegenüber dem 200. Bei der Auswahl der Fotos kann man nach Bereich oder Datum sortieren, was besonders praktisch ist, wenn man beim Löschen alter Fotos von den Speicherkarten nicht allzu fleißig ist. Zusätzliche Layouts stehen zur Verfügung, darunter 51 x 51 Millimeter (2 x 2 Zoll) und 76 x 76 Millimeter (3 x 3 Zoll). Man kann sich zusätzlich zu einer Bildübersicht auch einen CD-Index mit Miniaturansichten ausgewählter Fotos auf einem 100 x 150 Millimeter großen Blatt sowie Falzmarkierungen für CD-Hüllen ausdrucken.

Der 240 bietet außerdem tolle Fotobearbeitungsfunktionen. Neben der undurchsichtigen Photo-Enhance-Funktion kann man verschiedene Einstellungen wie Schärfe, Helligkeit und Sättigung manuell einstellen sowie Fotos direkt am Drucker zuschneiden und rote Augen korrigieren. Außerdem kann man künstlerische Rahmen hinzufügen, deren Auswahl allerdings relativ begrenzt ist. Fotos können außerdem dekoriert werden, das heißt, es lassen sich vorinstallierte Bilder zum Foto hinzufügen. Dies sind unter anderem ein kleiner Delfin, Text, eine Giraffe, ein Segelboot und der Weihnachtsmann. Zugegeben, die Auswahl ist ziemlich willkürlich.

Bei Papier und Tinte hat man die Wahl zwischen verschiedenen Epson-Drucker-Packs in glänzend oder matt. Die Kosten sind etwa die gleichen wie die Seitenkosten beim Canon Selphy DS810, also weniger als beim Kodak Easyshare Printer Dock Series 3.

Leistung

Der 240 bietet auch eine höhere Leistung als der 200. Er druckt Fotos der Größe 10 x 15 Zentimeter mit 1,24 Seiten pro Minute (ppm), also deutlich schneller als die eine Seite pro Minute des 200 und die 1,11 Seiten pro Minute des Canon Selphy DS810. Die Druckqualität ist mit der des 200 vergleichbar, mit scharfen Details und guten Farben, allerdings sind die Bilder etwas grobkörnig, und die Farbgebung könnte etwas wärmer sein. Die Wärme und Farben des Canon Selphy DS810 sind überzeugender.

Spezifikationen

  • Peripherie-Typ - Drucker
  • Kommunikation - Kabel

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

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