Sony PictureStation DPP-FP30/FP-35

von David D. Busch am , 16:30 Uhr

Pro
  • leicht zu bedienen
  • relativ preisgünstig
  • flink
Con
  • keine Steckplätze für Speicherkarten
  • keine Bedienelemente am Drucker selbst
  • nicht Mac-kompatibel
  • hohe Kosten pro Ausdruck
Hersteller: Listenpreis:
ZDNet TESTURTEIL: GUT 7,3 von 10 Punkte
Fazit:

Es fehlen zwar Steckplätze für Speicherkarten, aber der Sony Picturestation besticht durch hervorragende Ergebnisse und einfache Bedienung. Der Fotodrucker ohne große Extras erzeugt äußerst ansprechende – wenngleich auch vergleichsweise teure – Abzüge.

Sonys Fotodrucker Sony Picturestation DPP-FP30 ohne Extras ist schnell, leicht zu bedienen und erzeugt äußerst ansprechende – wenn auch vergleichsweise teure – Abzüge.

Man braucht nicht lange, um sich die Bedienung dieses kompakten Thermosublimations-Druckers mit 300 dpi-Auflösung anzueignen. Die Sony [1] Picturestation DPP-FP30, die an einen Toaster erinnert, verfügt lediglich über einen Standby-Schalter. Er ist so konzipiert, dass man ihn nur anschließen muss und sofort drucken kann. Es gibt keinen Steckplatz für Speicherkarten, kein Vorschau-LCD und auch keinen eingebauten Akku. Man schließt das Gerät einfach an seinen Windows-Rechner oder seine Pictbridge-kompatible Digitalkamera an und erhält nach etwa 90 Sekunden randlose Ausdrucke in den Formaten 10 x 15 oder 9 x 13 Zentimeter 101x152mm oder 89x127mm.

Sony Picturestation DPP-FP30 ist nicht so ökonomisch wie einige andere Fotodrucker – beispielsweise die Konkurrenzmodelle HP Photosmart 375 und Epson Picturemate, die Ausdrucke zum halben Preis erzeugen. Auch wenn er nicht über so viele Funktionen wie manch andere verfügt, handelt es sich doch um ein preisgünstiges Modell, das gute Ausdrucke hervorbringt und einfach zu bedienen ist.

Design

Es gibt Drucker, die schwieriger aufzustellen und zu bedienen sind, als der Sony Picturestation DPP-FP30. Bei Abmessungen von 177 mal 76 mal 127 Millimetern und einem Gewicht von einem Kilo ohne externes Netzteil und Papierfach kann man den Drucker überall hin mitnehmen und innerhalb von Sekunden aufbauen. Obwohl er kompakt ist, muss man jedoch an der Vorderseite etwa 117 Millimeter Platz für das Papierfach und an der Rückseite 76 Millimeter einplanen (das Papier durchläuft das Gerät beim Drucken viermal).

Man schließt das Gerät an, legt die 20-Blatt-Kassette ein (die außerdem als Fach für die fertigen Bilder dient), verbindet den Drucker mit dem PC oder der Pictbridge-kompatiblen Kamera und kann loslegen. Man kann überall drucken, wo es eine Steckdose gibt, es gibt jedoch kein Akkupaket für die Picturestation, das es erlauben würde, wirklich überall zu drucken.

Sowohl das Papierfach als auch die Tintenpatrone lassen sich leicht einlegen. An der Rückseite gibt es Anschlüsse für das Netzkabel und die USB-Verbindung zum Computer. Beide liegen so, dass sie dem Papier nicht im Wege sind. An der Seite ist ein Anschluss für das USB-Kabel der Kamera zum direkten Ausdrucken von Fotos. Man kann beide Anschlüsse nicht gleichzeitig verwenden, folglich muss man Kamera oder Computer abstecken, wenn man die jeweils andere Bildquelle verwenden möchte.

Das einzige Bedienelement des Druckers ist eine Standby-Taste, mit der man das Gerät aktiviert und nach getaner Arbeit wieder in den Bereitschaftszustand versetzt. Es gibt kein LCD am Drucker, lediglich drei Status-LEDs, die Auskunft über den Stand der Dinge geben. Eine grüne, die anzeigt, wenn der Drucker bereit ist, und rot leuchtet, wenn er im Bereitschaftsmodus ist. Eine weitere leuchtet durchgehend oder blinkt, je nachdem, ob die Kamera Pictbridge-kompatibel ist oder nicht. Die dritte LED hilft auch bei der Fehlerdiagnose: sie leuchtet auf oder weist durch Blink-Codes darauf hin, dass das Papierfach nicht eingelegt ist oder der Drucker zu wenig Papier hat. Langsames oder schnelles Blinken weist auf eine leere oder nicht eingesetzte Tintenpatrone, einen Papierstau oder andere Fehler hin.

Funktionsumfang

Um am Sony Picturestation DPP-FP30 die Druckeinstellungen zu ändern, muss man den Druckertreiber und die mitgelieferte Software Picturegear Studio installieren. Die Einstellmöglichkeiten am PC (das Gerät ist nicht Macintosh-kompatibel) sind in etwa so minimalistisch wie der Drucker selbst. Man kann zwischen zwei Papierformaten und zwischen Ausdruck mit oder ohne Rand wählen, im Hoch- oder Querformat drucken, das Bild um 180 Grad drehen, auf 200 Prozent vergrößern oder auf 50 Prozent verkleinern. Die Anzahl der Ausdrucke kann zwischen 1 und 20 eingestellt werden. In einem zweiten Tab des Treibers kann man Farbangleichung oder Scharfzeichnung einstellen, die Druckqualität bestimmen und die Rote-Augen-Reduktion zuschalten.

Man kann außerdem die Druckoptionen seiner Pictbridge-kompatiblen Digitalkamera verwenden, wenn man direkt von dieser aus druckt. Meistens wird man Veränderungen wohl mit einem vorhandenen Bildbearbeitungsprogramm oder der Picturegear-Studio-Software vornehmen wollen. Die mitgelieferte Software bietet unter anderem einfache Archivierungsfunktionen sowie Assistenten zum Gestalten von Postkarten, Kalendern und weiteren Projekten.

Der Sony Picturestation DPP-FP30 benötigt vier Durchgänge zum Drucken: er trägt Yellow, Magenta und Cyan auf und danach eine Lage Supercoat 2-Laminat, durch die das Bild vor Fingerabdrücken, Feuchtigkeit und Verblassen geschützt wird. Da Thermosublimationsdrucker stets genau die Anzahl von Ausdrucken liefern, die auf dem Paket mit Papier und Farbpatronen angegeben ist, braucht man keinen Tintenstandsanzeiger – die Verbrauchsmaterialien müssen immer dann erneuert werden, wenn das Papier zur Neige geht.

Leistung

Bei den Geschwindigkeitstests im CNET-Labor schnitt der Sony Picturestation DPP-FP30 mit durchschnittlich 1,5 Minuten pro 10 x 15-Ausdruck recht gut ab. Er ist nicht so schnell wie beispielsweise der Dell Photo Printer 540, die Leistung des DPP-FP30 liegt jedoch immer noch weit über dem Durchschnitt. Der Drucker arbeitete im gesamten Test reibungslos, ruhig und völlig problemfrei.

Lediglich ein leichter, gelber Schatten beeinträchtigte die Qualität der Testausdrucke, die ansonsten satte Farben und exakte Hauttöne aufwiesen. Aufgrund der Auflösung von 300 dpi ist bei 10-facher Vergrößerung auf den Bildern ein Punktmuster zu erkennen, es war jedoch keine entstellende Stufenbildung bei diagonalen Linien auszumachen.

Spezifikationen

  • Peripherie-Typ - Drucker
  • Kommunikation - USB

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

URL zum Artikel: https://www.cnet.de/39156251/sony-picturestation-dpp-fp30-fp-35/

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[1] Sony: http://www.cnet.de/unternehmen/sony/