Der P42T01 wartet mit 1080 horizontalen Zeilen auf. Er kann aber keine vollständigen 1920 mal 1080 Pixel darstellen. Das Panel verfügt nur über eine Auflösung von 1024 mal 1080 Pixeln. Diese merkwürdige Zahl kommt zustande, weil die Pixel nicht quadratisch, sondern rechteckig sind. Trotzdem ist der Fernseher ein Breitbildmodell. Er verarbeitet bereitwillig 1080p-Signale. Allerdings werden die Bilder intern heruntergerechnet, damit sie auf den Bildschirm passen.

Performance

Der erste Test des P42T01 wird mithilfe des bewährten Toshiba-HD-DVD-Players HD-E1 durchgeführt. Als Veruchsmaterial dient der Science-Fiction-Film „Serenity“. Damit kann man gut beurteilen, wie ein Fernseher mit Schwarzwerten und Bewegung klarkommt.

Der Hitachi liefert ein sehr attraktives Bild. Es gibt viele Details, die Bilder wirken natürlich. Allerdings hat man auch schon bessere Schwarzwerte gesehen. Im völlig abgedunkelten Testraum kann man erkennen, dass das Schwarz etwas ins Graue tendiert. Selbst bei reduzierter Helligkeit kommen die Schwarztöne nicht optimal.

Der P42T01 weist auch Rauschen auf. Besonders um helle Objekte vor dunklem Hintergrund taucht der Effekt auf. Zu Beginn von „Serenity“ etwa sieht man einige Planeten vor dem schwarzen Hintergrund des Weltraums. An den Rändern dieser Planeten ist deutliches Rauschen festzustellen. Es sieht aus wie kleine Funken. Aus normaler Distanz ist das kaum wahrnehmbar. Wenn man jedoch nah genug herangeht, wird das Rauschen augenfällig. Wahrscheinlich ist dies auch einer der Gründe für die schlechten Schwarzwerte.

Die Klangqualität ist insgesamt recht ordentlich. Sprache lässt sich gut verstehen, auch bei Hintergrundmusik oder Spezialeffekten. Nachteilig ist allerdings, dass der Hitachi an tiefen Frequenzen nicht viel zu bieten hat. Die Bässe sind ziemlich dünn. Actionfilme wirken dadurch nicht gerade beeindruckend. Wer mit diesem Bildschirm vor allem Filme ansehen will, sollte unbedingt eine externe Anlage anschließen.

Material in Standardauflösung, das mit dem Humax 9200T PVR aufgenommen wurde, sieht bemerkenswert gut aus. Die DVB-T-Bilder lassen gelegentlich Details vermissen. Das kann man aber nicht dem Hitachi anlasten. Trotz der niedrigen Bitrate dieser Programme und der Übertragung per Scart-Kabel, liefert der Fernseher ein ordentliches Ergebnis.

Bei der Verwendung des integrierten DVB-T-Dekoders erzeugt der P42T01 ein scharfes Bild mit kräftigen Farben. Es ist weitaus besser als bei den meisten 42-Zoll-LCD-Fernsehern. Plasma hat eben bei Material in Standardauflösung in der Regel die Nase vorn. Doch eine so gute Bildqualität ist dennoch überraschend.

Fazit

Hitachi hat bei diesem Modell einige merkwürdige Entscheidungen getroffen. Die Bildqualität des Fernsehers kann zwar überzeugen, aber Klangqualität und Anschlussmöglichkeiten sind eher mau.

Wer den Fernseher fürs Heimkino einsetzen will und ohnehin einen separaten Dolby-Surround-Dekoder verwendet, wird mit dem P42T01 hervorragend bedient. Wer hingegen nach einer Komplettlösung sucht, für den bietet der Panasonic Viera TH42PX600 einen exzellenten Klang. Dieses Gerät ist für etwa 1350 Euro zu haben.

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