Das Rippen von CDs auf die interne 80-GByte-Festplatte des Centers dauert jedoch lange. Bis eine CD vollständig in MP3 mit der höchsten verfügbaren Bitrate von 320 KBit/s gerippt ist, verstreichen im Test fast 15 Minuten. Über den externen Eingang kann Musik von jeder Audioquelle auch in Echtzeit aufgezeichnet werden. Das System unterstützt daneben auch nicht komprimierte Audiosignale.

Die Menüs reagieren gelegentlich extrem langsam. Die beiden getesteten USB-Sticks funktionieren weder an der Station noch am Center. Das Center stürzt bei Anschluss der USB-Sticks sogar ab: Es muss anschließend neu gestartet werden.

Die Klangqualität der Center-Einheit wird den meisten Hörern zusagen – auch wenn die Trennung zwischen den einzelnen Instrumenten nicht ganz so gut ausfällt wie bei anderen Systemen. Doch das Music-Center wartet mit kräftigen Bässen und akkuraten Höhen auf.

Die satten Drum’n’Bass-Beats von „Pendulum“, den Favoriten der Clubszene, werden kraftvoll übertragen. Bei größeren Lautstärken versetzen sie den Fußboden in Schwingungen. Der sanftere Rock der am anderen Ende des Spektrums angesiedelten „Dire Straits“ wird ebenso präzise und mit angemessener Klangwärme wiedergegeben. Die Leistung fällt insgesamt sehr gut aus.

Die Leistung der Music-Station, der kleineren Satellitenkomponente, kann nicht ganz so gut bewertet werden. Hier sind die Bässe nicht ausreichend vertreten. Popsongs gibt das Gerät im Allgemeinen mit guter Klangqualität wieder. Ein Teenager dürfte mit dieser Anlage im Zimmer mehr als zufrieden sein.

Das Wi-Fi-Signal zwischen den beiden Komponenten übersteht die Teststrecke zwischen zwei Büroräumen unbeschadet. In einem älteren Gebäude mit dicken Wänden aus Sandstein könnte dies aber anders aussehen.

Fazit

Das WACS7000-System besteht aus zwei funktionstüchtigen Komponenten. Philips hat aber zu viele Punkte nicht bedacht. Auch fehlen einige kleinere Features. Deshalb fällt das Urteil nicht komplett zufriedenstellend aus.

Das Setup ist zwar kinderleicht, doch insgesamt neigt das System gelegentlich zur Trägheit. Das Center kann ausschließlich Musik wiedergeben, die auf der internen Festplatte gespeichert ist. Zudem lässt die CD-Ripping-Geschwindigkeit sehr zu wünschen übrig.

Wer lediglich eine Jukebox und einen Audio-Streamer benötigt, ist mit der Giga Juke NAS-50HDE von Sony wahrscheinlich besser bedient.

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu Wi-Fi-Audiosystem mit kleinen Macken: Philips Streamium WACS7000

  • Am 4. Januar 2008 um 15:34 von R. Friemann

    WAC700
    Dieser Apparat ist der letzte Schrott. Innerhalb von 2 Jahren 2mal defekt und jetzt ein Monat über die Garantie ist die Festplatte hinüber.Philips zeigt sich wenig gulant und ich soll die Festplatte bezahlen.Ich werde den Apparat in den Müll entsorgen und nie wieder
    ein Produkt von dieser Firma kaufen.

    • Am 10. August 2013 um 21:27 von sonja

      ja so ging es uns auch wir hatten es zur repartur geschickt unrepariert zurück laufwerk ist kaputt, Komentar war das können wir nicht aus wechseln da es keine ersatz teile mehr gibt toll für so ein Teures gerät ist zum kotzen. Phillips kommt uns nicht mehr ins Haus. Servis null und unfreundlich

  • Am 13. Juni 2008 um 08:24 von Markus

    Unzufrieden
    Bin leider nur mässig zufrieden mit dem WACS System. Die Krux liegt wie so oft im Detail, hier eine Auswahl an Mängeln:
    1) Bei Straming von einem UPnP-Server werden beim Abspielen eines Tracks immer "unknown artist – unknown album" im Display angezeigt, obwohl ich ja gerade durch diese Information durchnavigiert habe. Die Info ( =Tags) ist also vorhanden und bekannt, wird aber nicht angezeigt. Ist übrigens auch im deutschen Manual in der Abbildung genau so ersichtlich!
    2) Wirklich störend ist die limitierte Zeichenanzahl von ca. 20 Zeichen pro Zeile in der Menüstruktur. Alles darüber wird mit einem Asterisk (*) abgeschnitten.
    3) Nur 10 RDS Sender können gespeichert werden. Sehr betrüblich und überholt, in meinem Kabelnetz sind ungefähr 50!
    4) Bei manuellem Speichern eines Radio-Senders wird der Sendername nicht ins Auswahlmenu übernommen, das geschieht nur bei autom. Suchlauf.

    Habe diese Mängel bereits dem Philips Support geschrieben und um eine aufdatierte Firmware gebeten, leider ohne Erfolg. Resultat war dann der Release von WACS7500, der aber dieselben Mängel immer noch besitzt! Bin wahnsinnig enttäuscht von Philips, da ist wirklich Null Gespür für den Kunden auszumachen :o(

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