IFA-Highlights: Um diese Themen dreht sich die Funkausstellung 2007

Soll es HD-DVD oder doch lieber Blu-ray sein? Wer sich nicht für einen der beiden DVD-Nachfolger entscheiden kann, aber trotzdem nicht auf HD-Filme verzichten will, sollte auf der IFA die Stände von LG (Halle 12, Stand 101) und Samsung (Halle 20, Stand 101 und Halle 10.1, Stand 101) besuchen: Die koreanischen Hersteller zeigen dort ihre Hybrid-Player, die sowohl HD-DVDs als auch Blu-ray-Disks abspielen.

Samsungs Multitalent BD-UP5000 punktet gegenüber der Konkurrenz mit 1080p24-Support und vollständiger Unterstützung beider HD-Formate. Der LG BHD-100 kommt zwar nicht mit dem Interaktivitäts-Feature HDI, kann HD-DVD-Videos aber trotzdem problemlos abspielen. Beide Player sollen rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2007 erscheinen, gehen mit Preisen um die 900 Euro allerdings nicht als Schnäppchen durch.

LG BHD-100
Hybrid-Player wie der LG BHD-100 spielen HD-DVDs ebenso wie Blu-ray-Disks ab und lösen damit das Formatproblem auf elegante Weise.

HD-DVD-Player für 400 Euro

Wer es günstiger haben will, muss sich auf ein Format beschränken. Passende Player gibt es aber schon für vergleichsweise wenig Geld: Hier macht sich besonders Toshiba mit einer aggressiven Preispolitik beim Kunden beliebt und stellt pünktlich zur IFA die dritte Generation seiner HD-DVD-Player vor (Halle 21a, Stand 101). Während das mit 300 Euro sehr günstige Einsteigergerät HD-A3 nur die 1080i-Auflösung beherrscht, verarbeiten die Kollegen HD-A30 und HD-A35 auch 1080p-Material. Damit beugen die rund 400 und 500 Euro teuren Geräte lästigen Bildrucklern vor.

HDMI 1.3 wird zum Standard

Die Verbindung zwischen Abspielgerät und Display übernimmt beim HD-A35 die HDMI-Schnittstelle in der Version 1.3 – ebenso wie bei fast allen Neuerscheinungen unter den Playern. Im Gegensatz zum Vorgänger bietet HDMI 1.3 eine höhere Farbtiefe und einen vergrößerten Farbraum. Zudem lassen sich über diese Schnittstelle die neuen Audioformate Dolby Tru-HD und DTS-HD Master Audio abspielen

Die Blu-ray-Konkurrenz schläft nicht

Auch die Blu-ray-Fraktion schickt ihre aktuellen High-Definition-Player ins Rennen. Pioneer (Halle 1.2, Stand 101) veranschlagt sein High-End-Modell BDP-LX70 mit happigen 1300 Euro, steht der HD-DVD-Konkurrenz in Sachen Ausstattung aber in nichts nach. Zudem kann das Gerät via Ethernet vom PC Audiofiles, Videos und Bilddateien beziehen. In die gleiche Kerbe schlägt auch Sharp (Halle 3.2, Stand 101): Dessen rund 1000 Euro teurer Blu-ray-Erstling BD-HP20S bietet 24p-Support sowie ruckelfreie Wiedergabe und unterstützt wie der Pioneer auch HDMI in der Version 1.3.

Ähnlich geldbeutelschonend wie die HD-DVD-Konkurrenz ist nur Samsung mit dem neuen Blu-ray-Abspielgerät BD-P1400, das nach der IFA für rund 500 Euro in den Handel kommen soll. Damit ist das Gerät preiswerter als die 600 Euro teure Spielkonsole Playstation 3, die derzeit noch als günstigster Blu-ray-Player gehandelt wird.

Speicherplatz für 60 Tage Film

Festplatten-Videorekorder haben noch lange nicht ausgedient. Das belegt beispielsweise Pioneer eindrucksvoll mit dem DVR-LX70D: Auf seine 500 GByte große Festplatte sollen laut Hersteller durch cleveres Encoding mehr als 1400 Stunden Film passen – das sind fast 60 Tage. Wer es eine Nummer kleiner will, greift zum DVR-LX60. Der speichert zwar nur maximal 250 GByte, ist mit 800 Euro dafür deutlich günstiger als das 1400-Euro-Spitzenmodell und unterstützt wie dieser das Upscaling von Filmmaterial auf 1080i.

Bei LG (Halle 12, Stand 101) geht man noch einen Schritt weiter und packt den Rekorder gleich mit in den Fernseher. Bestandteil der 32 bis 50 Zoll großen Fernseher der Reihen LT85 (LCD) und PT85 (Plasma) ist ein integrierter Videorekorder mit 160 GByte fassender Festplatte sowie ein Hybrid-Tuner für DVB-T und Kabelfernsehen. Genaue Preise nennt LG vor Messestart allerdings noch nicht.

Upgrade-Module von Metz Upgrade nach Wahl: Metz-Fernseher lassen sich bequem mit Modulen für HDTV-Empfang und Festplatten-VCR erweitern.

Hersteller Metz verschmelzt ebenfalls Videorekorder und Fernseher miteinander, verfolgt aber dabei ein modulares Prinzip (Halle 21b, Stand 102). Metz-Modelle ab Chassis 606 lassen sich ebenso wie die neuen Full-HD-Boliden je nach Wunsch aufrüsten: Zur Auswahl stehen beispielsweise Module für Festplatten-Videorekorder, Digital-TV und HDTV-Empfänger. Praktischerweise gibt es alle Erweiterungen als Steckmodule. Sie „verschwinden“ unauffällig im Gerät.

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