Beim Aufladen und zum Synchronisieren von Inhalten kommt die im Lieferumfang enthaltene Dockingstation zum Einsatz. Sie ist wirklich ein kleines niedliches Ding. Doch ein Standard-Mini-USB-Anschluss oder die USB-Schnittstelle älterer Shuffle-Modelle wäre zweckmäßiger. Aber vielleicht mögen einige Benutzer die Dockingstation mit ihrem einen Meter langen USB-Kabel doch lieber.

Im Lieferumfang befindet sich außerdem ein Paar herkömmlicher weißer Ipod-Ohrhörer. Aus unerfindlichen Gründen sind es nicht die neuen und schnittigen Ohrhörer, die mit aktuellen größeren Ipods ausgeliefert werden. Dem Testgerät liegen jedenfalls ältere, größere Ohrhörer bei. Die im Handel befindlichen Modelle sollen jedoch kleinere Ohrhörer mitbringen. Diese müssen allerdings nicht unbedingt besser sein: Sie können leichter aus dem Ohr fallen.

Um Musiktitel zu verwalten, muss man sich die neueste Itunes-Version von der Apple-Website herunterladen. Wie alle anderen Ipods unterstützt auch der Shuffle MP3-, WAV-, AIFF-, Audible- und sowohl geschützte als auch ungeschützte AAC-Dateien. Und wie schon beim ersten Shuffle ersetzt die Autofill-Funktion in Itunes vorhandene Dateien automatisch durch Tracks aus der eigenen Musikbibliothek.

Performance

Die vom Hersteller mit 12 Stunden angegebene Akkulaufzeit begeistert nicht gerade. Von einem derart kleinen Player ist allerdings nichts anderes zu erwarten. Aber während der Tests stellt sich heraus, dass Apple den Player unterschätzt hat: Er schafft ordentliche 15,8 Stunden.

Bei einem oberflächlichen Test erweist sich die Klangqualität über die mitgelieferten Ohrhörer als ordentlich. Die Bässe wirken dabei ein wenig schwach. Auch macht sich zuweilen leichtes statisches Rauschen bemerkbar. Vor allem wenn man bei ruhigen Passagen das Kabel verdreht.

Ein Paar von Shures E4CS intensiviert die Bässe, doch insgesamt klingt die Musik immer noch zu dünn. Es mangelt an warmen Tönen. Außerdem sind bei ruhigen Sequenzen deutlich Hintergrundgeräusche hörbar. Kurz: Der neue Shuffle bietet nicht dieselbe Klangqualität wie der alte.

Fazit

Alles in allem ist der Ipod Shuffle ein halbwegs ordentlicher Player. Er besticht mit einem schlanken, kompakten Design, einer überaus einfachen Benutzeroberfläche und einem günstigen Preis. Fans ultraportabler Modelle werden zweifellos von ihm angetan sein.

Für echte Audiophile ist er allerdings kein Volltreffer. Wer also einigen Wert auf Klangqualität legt oder ohnehin schon ständig sein Handy nicht finden kann, sollte sich eine eventuelle Kaufentscheidung gut überlegen.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Außen winzig, innen auch: Apple Ipod Shuffle (3. Generation)

  • Am 30. Dezember 2008 um 13:55 von yannick

    ipod shuffle
    apple ist einfach geil!

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