Pioneer hat in diesem Fernseher zahlreiche Elemente verbaut, die seine Leistung steigern sollen. So gibt es zahlreiche Signalverarbeitungssysteme, die sich hinter kryptischen Namen verbergen. „True-Matrix-Bildgebungsverfahren mit tiefer Waffelrippenstruktur“ wirkt sehr imposant. Trotz des aberwitzigen Namens sorgt diese Bauart für ein helleres und schärferes Bild. Das liegt daran, dass die Pixel tiefer eingelassen und so besser von den Nachbarpixeln abgegrenzt sind. Auf der Website von Pioneer finden sich anschauliche Erläuterungen dieser Technologie.

Der 428XD verbessert die Bildqualität auch, indem er die Helligkeit des Bildschirms dem Umgebungslicht anpasst. Dieser Trick ist nicht unbedingt neu. Tagsüber wünscht man eben ein helleres Bild als nachts in einem dunklen Raum. Dank des Lichtsensors braucht man aber beim 428XD die Einstellungen nicht jedes Mal manuell zu ändern.

Pioneer hat den Fernseher zudem mit einem USB-Port versehen. So kann man bequem eigene Fotos auf dem Bildschirm betrachten. Man muss dafür natürlich ein kompatibles USB-Gerät anschließen. Zum Test dieser Funktion werden einige kleine, aus dem Internet heruntergeladene Bilder verwendet. Außerdem kommen auch ein paar mit einer digitalen Spiegelreflexkamera aufgenommenen Fotos zum Einsatz. Mit den Web-Bildern gibt es keine Probleme. Doch die größeren Bilddateien bringen das TV-Gerät augenscheinlich zum Absturz. Erst nach einem Reset reagiert es wieder.

Einen sehr guten Eindruck hinterlässt das Menüsystem von Pioneer. Es ist toll bedienbar und sieht gefällig aus. Einfache Funktionen lassen sich leicht finden. Die komplizierteren sind klugerweise etwas versteckt. Techniknovizen laufen also nicht gleich Gefahr, die Bildeinstellungen durcheinander zu bringen.

Performance

Der PDP-428XD hält seine Versprechen bezüglich der Schwarzwerte. Im Test laufen Filme wie „Serenity“ auf HD-DVD. Hier trifft tiefes Schwarz auf gut ausgeleuchtete Motive. Es ist verblüffend, wie tiefschwarz der Weltraum wirkt. Wer tiefe Schwarzwerte schätzt, wird von diesem Gerät nicht enttäuscht.

Ebenfalls beeindruckend ist der Movie-Modus des Geräts. Am Beginn von „Serenity“ fallen die flüssigen Bewegungen auf, die nur sehr geringes Ruckeln begleitet. Der Pioneer schafft es, die Bildglättung auf einem angemessenen Level zu halten. Dadurch wirkt sie nicht unnatürlich.

Im Test gefällt auch die Bildqualität. Allerdings erscheinen Bilder aus HD-Quellen mitunter etwas unscharf. Bei Auslieferung des Fernsehers sind übrigens die meisten Bildverbesserungsoptionen aktiviert. Theoretisch klingt das ganz gut. Doch eigentlich sollte ein gutes HD-Signal nicht mehr viel zusätzliche Bearbeitung brauchen. Diese Einstellungen stören das Bild eher. Wie immer empfiehlt es sich also, so lange herumzuprobieren, bis einem das Bild gefällt.

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