Die Fotos weisen einen exzellenten Dynamikbereich auf. Bei korrekter Belichtung gibt es keine sichtbaren Verluste in den besonders hellen oder dunklen Bereichen. Aufnahmen mit automatischem Weißabgleich sind durchaus akzeptabel. Bei Kunstlicht wirken sie allerdings ein wenig zu warm. Auch bei manuellem Weißabgleich haben die Bilder einen etwas zu hohen Grünanteil. Automatisch abgeglichene Aufnahmen bei Sonnenlicht wirken hingegen leicht unterkühlt.

Abgesehen von einzelnen Aufnahmen mit Spotmessung liefern alle Messmethoden exzellente, ausgewogene Bilder. Die ISO-Empfindlichkeit der 40D reicht bis zu ISO 3200. Bis ISO 800 sind optisch keine Bildstörungen festzustellen. Bei höheren Einstellungen ist zwar ein Rauschen feststellbar, es springt einem aber nicht sofort ins Auge.

Fazit

Für Canon-Fans ist die EOS 40D auf jeden Fall eine geeignete Kamera. Sie bleibt auch im Vergleich zu den meisten anderen digitalen Spiegelreflexkameras dieser Preisklasse eine exzellente Wahl. Es gibt allerdings eine Ausnahme.

Trotz ihrer zahlreichen Vorzüge ist die Canon EOS 40D der deutlich günstigeren Nikon D80 nicht klar überlegen. Bei dynamischen Aufnahmen hat die 40D eindeutig die Nase vorn. Ihr Serienbildmodus ist fast doppelt so schnell und die minimale Verschlusszeit um einiges kürzer. Doch die D80 fühlt sich bei Einzelaufnahmen grundsätzlich schneller und reaktionsfreudiger an.

Die 40D liefert letztlich auch die bessere Fotoqualität. Nicht wenige Anwender dürften allerdings bezweifeln, ob dieser Unterschied die Preisdifferenz rechtfertigt. Zu guter Letzt gibt es da auch noch die teurere Nikon D300. Die muss ihre Qualitäten aber erst im Test demonstrieren. Damit bleibt die 40D eine momentan durchaus empfehlenswerte Kamera.

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