Die HD-Handycam nimmt Fotos mit einer nativen Auflösung von 2,3 Megapixeln (16:9) oder 3 Megapixeln (4:3) auf. Auf dem Gehäuse ist von grandiosen 6 Megapixeln die Rede – das bezieht sich aber nur auf die maximale interpolierte Auflösung. Die Kamera verfügt über ein 10-faches Zoomobjektiv mit T*-Beschichtung von Zeiss und erlaubt Tonaufnahmen mit 5.1-Dolby-Surround-Sound.

Falls man seine selbst aufgenommenen Videos nur auf einem HDTV-Fernseher ansehen will, ist die SR7E eine hervorragende Wahl. Vor einer Bearbeitung des Videomaterials gilt es aber noch einige Hürden zu nehmen. Am schwersten wiegt die Tatsache, dass das von Sony, Panasonic und Canon für dateibasierte HD-Aufnahmen verwendete AVCHD-Format bislang kaum Softwareunterstützung findet.

Sony könnte auch durchaus auf das dürftige Softwarepaket Picture Motion Browser verzichten. Stattdessen sollte eine ordentliche Videoschnittlösung wie Vegas Video Movie Studio Platinum Edition mitgeliefert werden. Wenn Käufer um die 1200 Euro für eine HD-Handycam ausgeben, erwarten sie das eigentlich.

Ein weiterer Fallstrick hypermoderner Technologie ist der bereits erwähnte Mini-HDMI-Anschluss (Typ C). Er verlangt ein Kabel, das noch nicht sonderlich weit verbreitet ist. Auch hapert es an Unterstützung für den bislang immer noch fast nirgendwo verwendbaren x.v.Colour-Farbraum (xvYCC).

Performance

In den Menüs finden sich acht Szenenmodi, Belichtungsanpassungen in 24 Schritten, Weißabgleich (manuell, Kunstlicht, Tageslicht und automatisch) sowie manuelle Einstellungen der Belichtungszeit zwischen 1/2 und 1/500 Sekunde. Spot-Fokus und Spotmessung nutzen die Vorteile des Touchscreens: Man kann buchstäblich auf das gewünschte Motiv zeigen.

Eine fixe Aufnahmeeinstellung lässt sich dem etwas wackeligen CAM-CTL-Wählrad zuweisen. Sie umfasst manuelles Scharfstellen, Belichtungsausgleich und -anpassung, Weißabgleichanpassung (Richtung Rot oder Blau) sowie die Verschlussgeschwindigkeit.

Für das bequemere Aufnehmen bietet Sony seine exzellente optische Bildstabilisierung Super-Steadyshot und einen Active-Interface-Shoe. Der Infrarotmodus Super-Nightshot hilft bei Aufnahmen im Dunkeln.

Zu den weiteren Pluspunkten gehören eine integrierte elektronische Objektivabdeckung sowie ein Blitz für Fotoaufnahmen.

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