Auf der 60 GByte großen Festplatte bringt die SR7E bis zu acht Stunden HD-Video in bester Qualität unter (2,1 MBit/s). Diese Videos können sich wirklich sehen lassen. Wie auch bei der HC7 könnte der automatische Weißabgleich etwas neutraler sein. Doch insgesamt werden die Farben ausreichend naturgetreu und gesättigt wiedergegeben. Fotos sollte man möglichst nicht größer als DIN A4 ausdrucken, denn dann werden sie pixelig.

Wie von Zeiss T*-Objektiven nicht anders gewohnt, werden Videos scharf wiedergegeben. Besonders bei Aufnahmen in Verbindung mit Sonys hervorragender optischer Bildstabilisierung Super-Steadyshot ist das der Fall. Es ist von deutlichem Vorteil, dass das Zoomobjektiv nicht über den Faktor 10 hinausgeht. Dadurch werden weder das optische System noch die Stabilisierung vor unzumutbare Herausforderungen gestellt.

Autofokus und Belichtungsmessung funktionieren recht gut. Die SR7E liefert in unterschiedlichsten Situationen korrekt belichtete Bilder, vom wolkenverhangenen Abendhimmel bis zu prallem Sonnenlicht an einem Sommertag.

Bei typischen Innenaufnahmen mit einer einzelnen Lichtquelle sind die Ergebnisse in puncto Schärfe, Bildrauschen und Farbwiedergabe vielen Konkurrenzmodellen überlegen. Der Autofokus passt sich auch relativ schnell Veränderungen von Position oder Zoom an.

Fazit

Wie schon das Vorgängermodell HDR-SR1E ist die Sony Handycam HDR-SR7E ein exzellenter HD-Camcorder, der die versprochenen Bequemlichkeiten von Festplattenaufzeichnungen wahrmachen will. Leider bleibt die bislang mangelhafte Softwareunterstützung aber eine erhebliche Unbequemlichkeit. Damit lässt sich dieses Modell eigentlich nur wirklich ausgebufften Videofans empfehlen.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Zukunftsorientierter Festplatten-Camcorder: Sony Handycam HDR-SR7E

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *