Es dürfte bereits offensichtlich sein, dass das markanteste Feature des K850i seine Kamera ist. Daher sollte es schon fast als Handykamera und nicht als Kamerahandy bezeichnet werden: Die Kamera bietet einen 5-Megapixel-Sensor, Autofokus und Xenon-Blitzlicht.

Alle genannten Features funktionieren gut. Mancher wird eher einem leistungsfähigeren Objektiv gegenüber vielen Megapixeln den Vorzug geben. Doch der Qualitätsunterschied zu einer 3,2-Megapixel-Kamera, beispielsweise der des K810i, ist deutlich sichtbar.

Ist die Kamera besser als die im Nokia N95, Samsung G600 oder LG KU990 Viewty? Bei Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen auf jeden Fall – dank des unglaublich hellen Xenon-Blitzlichts. Bei Tageslicht hingegen ist die Leistungsfähigkeit der einzelnen Kameras durchaus vergleichbar.

Ein sehr willkommenes neues Feature ist ihr LED-Fotolicht, das als Hilfslampe zum Scharfstellen fungiert. Es sorgt dafür, dass die Motive bei wenig Licht richtig fokussiert werden. Was die internen Einstellmöglichkeiten betrifft, so sind die üblichen Verdächtigen vorhanden. Es gibt unter anderem veränderbare ISO-Werte und den Cybershot-Serienbildmodus für bis zu neun hintereinander aufgenommene Fotos.

Fertige Aufnahmen lassen sich im Galerie-Modus betrachten. Das K850i erkennt, wie die Kamera gehalten wird, und das große, helle Display wechselt entsprechend vom Hoch- ins Querformat. Das funktioniert ganz ähnlich wie die Fotogalerie des Iphone.

Das Senden von Fotos und Videos ist unkompliziert. Direkt nach der Aufnahme lädt man sie in ein eigenes Blog oder schickt sie als MMS an einen Freund. Für die Übermittlung per Bluetooth muss man allerdings in die Galerie wechseln.

Dorthin gelangt man über die Modustaste oder über die Startseite des neuen Medien-Menüs. Es erinnert an das PSP-Menüsystem und ordnet Musik, Fotos und Videos in einem einfachen Menü als Gruppen an.

Neben seinen Fähigkeiten als Musik-Player sowie Video- und Bildbetrachter bringt das K850i außerdem ein UKW-Radio und Java-Spiele wie „Marble Madness 3D“ mit. Das bringt richtig Spaß. Man kann eine Kugel durch mechanische Bewegungen des Handys zum Rollen bringen und manövrieren.

Das K850i unterstützt HSDPA (3.5G) und bietet einen ordentlichen Webbrowser. Beide zusammen ermöglichen einen schnellen Zugriff auf Websites und RSS-Feeds. Der Browser funktioniert überwiegend gut. Er wirkt jedoch etwas träge, wenn man Seiten vergrößern oder verkleinern will. Beim Iphone klappt das um einiges besser. Es ist jedenfalls wünschenswert, dass noch mehr Handyhersteller diese Funktion integrieren.

Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Sony Ericsson K850 im Test: Kamerahandy oder Handykamera?

  • Am 19. November 2007 um 18:22 von Sabine Hinkel

    Softkeys
    Machen die Softkeys das Display unten berührungsempfindlich oder muss man tatsächlich auf den schmalen Kunststoffrand unterhalb der Anzeige tippen?

  • Am 19. November 2007 um 19:11 von Coke

    wenns’s nur halb so geil…
    … wie mein K800i ist, kann man es nur vollkommen empfehlen. Es macht wirklich Spass, damit täglich zu tun zu haben.

  • Am 28. Dezember 2007 um 14:04 von Basti

    Insgesammt
    Nach meiner Meinung ist das Handy echt spitzenklasse… . Die Kamera ist klasse und die Berührungstasten machen auch echt Spaß. Also ich bein echt froh jeden tag ein bei mir tragen zu dürfen.

  • Am 28. Januar 2008 um 16:27 von Alex

    Suppppppppppper Handy
    Ich habe mir das Handy vor 3 Wochen gekauft und ich finde es echt super, die Kamera ist spitze und die Multimedia- Funktionen sind auch gut gelungen

    Eine echte Kaufempfehlung !!!

    Und auch noch mal an die "Cnet" Redaktion eure Testberichte sind echt spitze, weiter so !!!!

  • Am 2. Februar 2008 um 16:43 von ein berliner schreibt

    Kaufempfehlung
    Ich habe das Handy seit einer Woche .
    Die im Test geäußerte Kritik bezüglich der
    Berührungstasten und Bedienung allgemein
    find ich etwas übertrieben.
    Man gewöhnt sich schnell an die Bedienung
    und wenn man weiß , wo die Berührungspunkte
    auf dem Bildschirm
    sind, trifft man die auch in 99% der Fälle.
    Erfordert halt etwas Gefühl 😉

    Tolle Medienfunktionen und viele clevere
    Details machen es echt zu einem angenehmen
    Partner – mit dem ich alles fest im Griff habe.

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