Performance

Zumindest gilt das beim Zielen und Schießen. Doch wenn der Spieler seine Figur mithilfe des Thumbsticks am Nunchuk bewegen und gleichzeitig zielen will, dann ist das schon eine echte Herausforderung. Daran muss man sich erst gewöhnen und darf sich nicht frustrieren lassen.

Betrachtet man die für den Zapper gedachten Spiele, etwa „Medal of Honour: Heroes 2“, „Resident Evil: Umbrella Chronicles“ und „Ghost Squad“, dann konzentrieren sich die Hersteller vor allem auf so genannte „Rail Shooter“. Das sind jene Spiele, bei denen sich der Spieler auf einem vorgegebenen Pfad automatisch vorwärts bewegt. Dabei kann man sich auf das Zielen und Schießen konzentrieren und muss sich weniger mit der Bewegung beschäftigen.

Auch ohne diese neuen Titel lohnt der Kauf des Wii-Zappers allein schon wegen des im Lieferumfang enthaltenen Spiels „Link’s Crossbow Training“. Dieser einfache, an „Zelda“ angelehnte Shooter rechtfertigt an sich schon den Preis von 28 Euro – selbst ohne den Zapper. Es ist weder das umfangreichste noch das komplexeste Spiel der Welt, doch es bietet genug Spielspaß und Abwechslung, um sowohl Gelegenheitsspieler als auch ausgemachte Nintendo-Fans zufriedenzustellen.

Der Spieler schlüpft in die Rolle des Elfen Link, dem auf einmal eine Armbrust in die Hände fällt, nachdem er fast zwanzig Jahre lang nur Pfeil und Bogen benutzt hat. Wie es der Zufall will, ähnelt Links Armbrust auffallend dem Wii-Zapper. In neun Levels mit jeweils drei separaten Stufen stellt der Spieler seine Treffsicherheit unter Beweis.

Neben dem üblichen Schießen auf bewegte Zielscheiben gibt es bei „Link’s Crossbow Training“ auch Episoden, bei denen man Horden angreifender Skelette abwehren oder sich den Weg durch ein Goblin-Lager freischießen muss. Sogar fliegende Totenköpfe gilt es vom Himmel zu holen, wobei die Szenerie stark an das Tontaubenschießen „Duck Hunt“ angelehnt ist. Das Spiel ist nicht besonders komplex, aber einfach und witzig – eben das Erfolgsrezept der Wii.

Fazit

Der Wii-Zapper kommt nicht ganz an seinen berühmten Vorgänger heran und wird wohl auch nicht zu einer solchen Legende innerhalb der Spielergemeinde werden. Dennoch ist der Zapper ein nettes Zubehör mit Unterhaltungswert. Zudem wird er zusammen mit einem hervorragenden Spiel ausgeliefert, das alleine schon den Preis des Geräts rechtfertigt. Der Zapper ist sicher kein unbedingtes Muss für Wii-Besitzer, sorgt aber durchaus für zusätzlichen Spielspaß.

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