Schwächen

Der G2400WA kostet nicht besonders viel, was sich dann doch in den technischen Werten niederschlägt. Am auffälligsten ist das dürftige Kontrastverhältnis von 1000:1. Das ist zwar nicht wirklich ein Grund zur Klage, denn die Bilder des G2400WA wirken keineswegs alle Grau in Grau. Doch der Unterschied in der Bildhelligkeit zwischen Schwarz- und Weißtönen ist nicht so gut wie bei anderen Monitoren. Deshalb hier ein Hinweis für Benq: LG hat Monitore mit einem Kontrastverhältnis von 10.000:1 im Angebot. Zahlen sind zwar nicht alles, aber die Anwender achten darauf.

Die Farbtrennung des G2400WA wirkt durchaus solide. Aber die tatsächliche Farbskala, also die Anzahl von Farben, die der Monitor anzeigen kann, reicht nicht aus, um zwischen dem Gelb eines Sonnenaufgangs und dem einer goldenen Mohnblume zu differenzieren. Im Direktvergleich mit unserem Dell Ultrasharp 3007WFP wirken die Farben wie blasse Imitationen des eigentlich Gemeinten. Alles ist einfach weniger spektakulär, etwa so, als würde man ein Feuerwerk mit zusammengekniffenen Augen betrachten.

Die physische Flexibilität des G2400WA ist auch nicht so berauschend. Er lässt sich nicht in der Höhe verstellen. Deshalb muss man entweder das Niveau von Stuhl oder Tisch anpassen oder den Monitor auf einen Stapel Zeitschriften stellen, um die richtige Position zu erreichen. Außerdem lässt er sich nicht ins Hochformat drehen, sondern lediglich etwas nach vorn oder hinten kippen.

Fazit

Der G2400WA ist zwar keineswegs der beste 24-Zoll-Monitor der Welt, bietet aber ein außergewöhnliches Preis-Leistungsverhältnis. Wer nicht mindestens 500 Euro für einen Dell 2408WFP aufbringen kann, sollte hier zugreifen. Aber nicht nur Benutzer mit schmalen Geldbeuteln werden durchaus zu schätzen wissen, was ihnen der G2400WA zu bieten hat.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Preiswerter 24-Zoll-Monitor: Benq G2400W

  • Am 11. August 2008 um 23:04 von Burfi

    Vergleich mit einem Dell…
    Also ich finde den Test eigentlich gut, nur das man einen, aktuell 279 euro teuren Monitor, mit einem Dell der mal eben ~1300 Euro kostet vergleicht ist doch schon etwas daneben. Außerdem stellt sich dabei auch die Frage der Vergleichbarkeit, da der Dell 2.560 x 1.600 Pixel bei 30 Zoll hat, was ja irgendwie doch ein geringen Unterschied im von Ihnen benannten "Direktvergleich" ergeben sollte. (Man kann doch nicht Äpfel und Birnen vergleichen…)

    Noch eine Kleinigkeit die SEHR erwähnenswert ist:
    Der Benq unterstützt 1:1 skalierung, was meines Wissens nicht einmal der benannte Dell beherrscht. Dies ist sehr schön wenn man kleinere Auflösungen zB zum Spielen benutzen möchte. (keine verzerrungen im Bild)

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *