Der Eee PC kriegt Konkurrenz: Das können die Alternativen

Bis auf den Eee PC 900 kommen alle Mini-Notebooks serienmäßig mit spärlichen 512 MByte RAM. Beim Eee PC 701 kann der Nutzer den Arbeitsspeicher auf maximal 1 GByte aufrüsten. Ones A120 erlaubt sogar eine Aufrüstung auf bis zu 4 GByte. Asus hat das Problem des zu geringen Arbeisspeicher mittlerweile erkannt und verbaut beim 900er Eee ab Werk 1 GByte.

Display und Grafikkarte

Asus setzt bei seinen beiden Eee PCs die Intel-Grafiklösung GMA 900 mit Shared Memory und VGA-Ausgang ein. Beim 701er-Modell steuert sie ein 7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 800 mal 480 Pixeln an, beim 900er-Modell kommt ein 8,9-Zoll-Display mit 1024 mal 600 Pixeln zum Einsatz. Die höhere Pixelanzahl hat den Vorteil, dass der Nutzer beim Surfen nicht horizontal scrollen muss und die meisten Webseiten auf die Displaybreite passen. Das kann kein anderes Mini-Notebook.


Durch den 8,9-Zoll-Bildschirm des Eee PC 900 mit einer Auflösung von 1024 mal 600 Pixeln entfällt das lästige seitliche Scrollen beim Surfen im Web.

One verbaut ein 7-Zoll-Display in seinen A120, das von der VIA-Grafiklösung VX800 S3 seine Befehle erhält. Das Modul hat 64 MByte Arbeitsspeicher und einen VGA-Ausgang zum Anschluss eines externen Monitors. Auch die Grafiklösung Silicon Motion SM712 des Gerätes von Van Der Led steuert ein internes 8,9-Zoll Display an und bringt einen externen VGA-Ausgang mit. Der Bildschirm ist zwar genauso groß wie der des Eee PC 900, weist allerdings nur die Auflösung des Eee PC 701 auf. Fukato integriert einen 8-Zoll-Screen, der es auf schwache 800 mal 480 Pixel bringt. Zur Grafiklösung hat der Hersteller bis dato keine Angaben gemacht.

Speicher und Kartenslots

Viele User kennen das leidige Notebook-Problem: Die erschütterungsempfindlichen Festplatten geben in den mobilen Geräten eher früher als später ihren Geist auf. Das kann bei den fünf Minis nur Käufern des Fukato-Modells passieren: Im Inneren des Notebooks speichert eine 60-GByte-Festplatte Daten. Damit ist der Speicher dieses Notebooks zwar mit Abstand der größte – aber eben auch der empfindlichste. Bei den anderen vier Geräten verbauen die Hersteller Solid State Drives (SSD). Dabei handelt es sich um Flash-Speicher-Laufwerke statt Festplatten im eigentlichen Sinne. In ihnen befinden sich keine beweglichen Teile, die bei Erschütterungen kaputtgehen können. In Eee PC 701, Jupiter 0817a, A120 und JiSUS sitzen jeweils 4 GByte Speicher. In der Linux-Version des neuen Eee PC 900 verbaut Asus sogar eine SSD mit 20 GByte, in die Windows-Variante montiert der Hersteller eine 12-GByte-SSD. Durch die kleine Festplatte des Windows-Modells will Asus die Preise trotz verschiedener Lizenzkosten für die Betriebssysteme gleich halten.


Fukato verzichtet als einziger Hersteller auf Solid State Drives. Die Festplatte fasst zwar 60 GByte, allerdings ist sie auch deutlich empfindlicher.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Der Eee PC kriegt Konkurrenz: Das können die Alternativen

  • Am 15. Mai 2008 um 11:01 von Werner

    Nachteil der EEE-PC 900
    Der Nachteil der neuen 900er-Reihe ist das Fehlen des PCI-Expresskarten-Slots und das Fehlen des internen Modems. DSL und WLAN sind bei weitem nicht so weit verbreitet, wie es in den Medien dargestellt wird. Also muß man zwangsläufig noch ein USB-Modem dazukaufen. Auch die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des PCI-Expresskarten-Slots schränken den Nutzwert des 900er weiter ein.
    Die Gimmicks wie Multitouchpanel dagegen bringen nicht so viel.

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