Der Eee PC kriegt Konkurrenz: Das können die Alternativen

Zusätzlich zu den Speicherlaufwerken haben vier der fünf Herstller Slots für Speicherkarten in ihre Billig-Notebooks eingebaut. Die des Eee PC 701 und des A120 unterstützen die Formate SD, MMC und MS. Der Slot des Eee PC 900 liest SD- und SDHC-Karten sowie MMCs. Fukato macht keine Angaben zu seinem Speicherkartenschacht.

Betriebssystem

Asus liefert den Eee PC 701 mit vorinstalliertem Xandros-Linux aus. Wer unser Video über den Rechner angesehen hat, weiß bereits, dass das kleine Gerät noch mehr kann: Auch Windows XP und Mac OS X laufen mit leichten Einschränkungen auf dem Eee. Bei Windows XP sind allerdings einige Dialoge durch die geringe Displayauflösung abgeschnitten. Um unter Mac OS X die komplette Hardware zum Laufen zu bekommen, bedarf es hingegen einiger Schönheits-OPs am System.


Serienmäßig liefert Asus den Eee PC 701 mit Linux aus. Beim großen Bruder hat der Kunde die Wahl zwischen Windows und Linux.

Beim Eee PC 900 hat der Kunde beim Kauf die Wahl zwischen XP Home und Linux. Wie schon erwähnt, kommt die XP-Version des Notebooks allerdings mit weniger Speicher. Wer also noch eine ungenutzte XP-Lizenz zu Hause hat, kann die Linux-Version mit größerem Speicher kaufen und XP selbst nachinstallieren.

Auch One setzt bei seinem A120 auf Windows XP Home. Das Problem der zu geringen Auflösung löst der Hersteller eigenen Angaben zufolge mit angepassten, extra hohen Dialogknöpfen.

Fukato und Van Der Led verzichten auf Windows. Der Jupiter 0817a kommt mit Linux. Welches Distribution der Hersteller verwendet, hat er allerdings noch nicht genannt. Beim JiSUS hält Ubuntu-Linux her, da Windows auf der MIPS64-Architektur gar nicht läuft.

Netzwerk

Auf eine Internetverbindung will wohl niemand verzichten. Deshalb haben alle Mini-Notebooks eine 100-MBit-Netzwerkkarte an Bord. WLAN gehört ebenfalls bei allen drei zur Standardausstattung. Die drahtlosen Netzwerkcontroller der beiden Eees und des JiSUS funken nach IEEE 802.11b/g. Fukato und One machen keine genauen Angaben zu ihren WLAN-Lösungen. Obwohl es wahrscheinlich niemand mehr nutzt, befindet sich in allen Modellen bis auf den neuen Eee PC auch ein 56-KBit/s-Modem. So kommt man zur Not auch in Hotels ohne Internet über die Telefondose an seine E-Mails.

Ports

Da die Billig-Notebooks natürlich nicht mit der Ausstattung teurer Geräte mithalten können, sind externe Anschlüsse umso wichtiger. DVD-Laufwerk oder Speicherstick verbinden sich beispielsweise über USB mit den Minis. Die beiden Eees haben dafür drei USB-2.0-Ports an Bord, die anderen drei Modelle kommen mit jeweils zwei USB-2.0-Schnittstellen.


Neben dem Kartenslot für die Formate SD, MMC und MS hat der Eee PC 701 auch drei USB-Ports an Bord.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Der Eee PC kriegt Konkurrenz: Das können die Alternativen

  • Am 15. Mai 2008 um 11:01 von Werner

    Nachteil der EEE-PC 900
    Der Nachteil der neuen 900er-Reihe ist das Fehlen des PCI-Expresskarten-Slots und das Fehlen des internen Modems. DSL und WLAN sind bei weitem nicht so weit verbreitet, wie es in den Medien dargestellt wird. Also muß man zwangsläufig noch ein USB-Modem dazukaufen. Auch die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des PCI-Expresskarten-Slots schränken den Nutzwert des 900er weiter ein.
    Die Gimmicks wie Multitouchpanel dagegen bringen nicht so viel.

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