Performance

Mit dem Bildschirm hat sich Philips in jedem Fall mehr Mühe gegeben als Creative. Er ist zwar monochrom und auch nicht wahnsinnig hell. Aber für seine Größe wirkt die Anzeige sehr scharf. Und er lässt sich gut bedienen. Die Schnittstelle funktioniert nicht besonders intuitiv. Es gibt jedoch weitaus schlechtere.

Aber das Wichtigste ist ja schließlich die Klangqualität. In diesem Preisbereich schneidet der SA2820 dabei wirklich gut ab. Nur wenige werden am Klang etwas auszusetzen haben. Das gilt vor allem, wenn nicht gerade die besten Ohrhörer zum Einsatz kommen. Im Großen und Ganzen erscheint der Player relativ basslastig. Sein Klang wirkt etwas wärmer als der des Sansa Clip von SanDisk.

Der Sound fällt beim Clip insgesamt aber klarer aus. Im Test mit dem Freemasons-Remix von Shakira und Beyonces „Beautiful Liar“ dominieren beim SA2820 klar der Bass und die Basstrommel. Beim Clip kommen dagegen die spanischen Gitarren viel deutlicher heraus.

Bei „Fever Dreams“ von Dashboard Confessional macht sich ebenfalls die starke Betonung der Tiefen bemerkbar. Der Mittel- und Hochtonbereich klingt jedoch ganz sauber. Insgesamt hat der Benutzer angesichts des günstigen Preises ein ordentliches Hörerlebnis.

Fazit

Der Philips SA2820 ist ein optisch äußerst gelungener MP3-Player. Mit Apples iPod Shuffle scheint er es durchaus aufnehmen zu können. Vergleicht man ihn aber mit Konkurrenzmodellen wie dem Zen Stone Plus von Creative oder SanDisks Sansa Clip, offenbart er ganz klare Schwächen.

Wer gerne Dance-Musik hört, wird sicherlich seine Freude an der Basslastigkeit dieses Players haben. Wer aber ein Gerät fürs Joggen sucht oder eine klarere allgemeine Klangqualität bevorzugt, sollte sich vielleicht doch nach einem anderen Modell umschauen.

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