Performance

Die Belichtungsautomatik funktioniert recht ordentlich. Allerdings neigt die Kamera dazu, helle Bereiche überzubelichten. Die Option zur manuellen Einstellung erweist sich vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen oder starken Kontrasten, etwa im Fall einer Horizontlinie, als nützlich. In kostrastreichen Bereichen lassen sich leichte Farbsäume feststellen. Sie kommen allerdings erst bei einer Vergrößerung am Computerbildschirm zum Vorschein.

Der längere Zoombereich verursacht eine gewisse tonnenförmige Verzerrung. Dadurch erscheinen die Bildränder von Weitwinkelaufnahmen leicht gebogen. Aber auch das fällt kaum ins Gewicht, wenn nicht gerade geometrisch aufgebaute Muster, wie eine Backsteinmauer, als Motiv dienen.

Die Farben sehen natürlich aus. Ebenso lebendig und warm wirken die Porträtaufnahmen. Das Rauschverhalten entspricht in etwa dem Durchschnitt. Bei ISO 400 fallen durch das Rauschen bedingte Flecken auf. Das schlägt aber bei kleineren Ausdrucken noch nicht ins Gewicht.

Wie immer empfiehlt es sich, die maximale ISO-Einstellung bei schlechten Lichtverhältnissen zu begrenzen. Dann wählt die Kamera nicht direkt den Maximalwert. Denn das würde nur sämtliche Nachtaufnahmen ruinieren.

Fazit

Die Nikon Coolpix P60 ist fraglos eine solide Schnappschusskamera. Allerdings stellt sie nicht gerade das kleinste, schnellste oder schickste Marktangebot dar. Wer ein Kompaktmodell mit großem Zoom sucht, sollte sich die Sony Cybershot DSC-W170 einmal ansehen. Sie wirkt auf jeden Fall viel schnittiger. Wer dagegen keine Probleme mit dem nichtssagenden Design der P60 hat, bekommt mit ihr eine tüchtige Kamera mit anständiger Performance.

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