Funktionsumfang

Das Samsung Solid ist vergleichsweise spärlich mit Funktionen ausgestattet. Als Dual-Band-Handy unterstützt es GPRS und bringt Bluetooth mit. WLAN sucht man vergebens, was im Grunde aber nur wenig überrascht.

Außerdem gibt es keinen Speicherkartensteckplatz, über den sich die 2 MByte an internem Speicher aufstocken ließen. Von den 500 möglichen Telefonbucheinträgen umfasst jeder eine Festnetz-, Mobil-, Geschäfts- und Faxnummer, außerdem eine E-Mail-Adresse und eine beliebige weitere Nummer. Der Benutzer kann zu jedem Eintrag eine Textnotiz hinzufügen und bestimmte Einträge einer Gruppe zuordnen. Auch lassen sich Bilder und Klingeltöne Personen zuweisen.

Zu den Anwendungen gehören ein Sprachrekorder, ein WAP-Browser, ein Kalender, eine Aufgabenliste, ein Memo-Dienstprogramm, ein Wecker, drei Alarmarten, ein Taschenrechner, ein Einheitenumrechner, ein Timer und eine Stoppuhr. Hinzu kommt ein UKW-Radio, jedoch kein Musik-Player.

Die Kamera auf der Rückseite schießt Fotos bis zu VGA-Auflösung (640 mal 480 Pixel). Damit bleibt sie sogar hinter mittelmäßigen Smartphones weit zurück. Die Bildqualität wirkt ziemlich dürftig. Die Verschlussverzögerung erschwert Aufnahmen von beweglichen Objekten. Somit lässt sich die Kamera bestenfalls für einfache Schnappschüsse verwenden.

Wie bereits erwähnt, hat die Löschtaste noch eine weitere Funktion. Sie aktiviert auch den Blitz neben dem Kameraobjektiv. Drückt der Benutzer diese Taste etwas länger, wechselt die Leuchte in den Dauerbetrieb. Auf diese Weise fungiert das Handy als Taschenlampe. Nach erneutem Drücken schaltet sich der Blitz wieder ab. Das funktioniert allerdings nicht bei gesperrtem Nummernfeld. Dieses wird jedoch nach fünf Sekunden automatisch gesperrt, sofern die entsprechende Einstellung nicht deaktiviert ist. Das Entsperren dauert ebenfalls fünf Sekunden. Dadurch gerät die Nutzung der Taschenlampenfunktion etwas umständlich.

Das Handy besitzt auch eine SOS-Funktion. Nach dreimaligem Drücken der Lautstärketaste geht eine SOS-Meldung an eine dafür bestimmte Person. Ist diese Meldung versandt, wird der nächste eingehende Anruf automatisch angenommen. Diese Funktion zielt natürlich vor allem auf diejenigen Nutzer, die viel draußen unterwegs sind. Sie lässt sich jedoch auch in anderen Fällen einsetzen.

Performance

Sein gummierte Gehäuse schützt das Samsung Solid zwar vor Stößen und Stürzen. Es wird allerdings schwerlich heil bleiben, wenn jemand darauftritt oder gar darüberfährt. Zumindest das Display ist wohl kaum bruchsicher.

Das Highlight des SGH-M110 ist aber seine Akkulaufzeit. Sie wird von Samsung mit acht Stunden Gesprächszeit und bis zu 400 Stunden im Standby-Betrieb angegeben. Im Test werden ein paar Anrufe getätigt und einige SMS verschickt. Auch das Radio kommt sporadisch zum Einsatz. So lässt sich das Gerät 15 Tage ohne Aufladen benutzen.

Fazit

Das Samsung SGH-M110 Solid wirkt aufgrund seiner wenigen Funktionen im Vergleich zu den üblichen Smartphones etwas unattraktiv. Es könnte jedoch für Leute interessant sein, die in Umgebungen arbeiten, wo Staub, Schmutz, Wasser und gelegentliche Stürze an der Tagesordnung sind.

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