Schwächen

Die extreme Schärfe des VW40 bringt ziemlich rücksichtslos alle Schwächen der Quellen zum Vorschein. Doch das ist dann der Fehler der jeweiligen Quelle, nicht des VW40. Allerdings muss sich der Beamer eine leichte Blässe seiner Farben vorwerfen lassen. Die Farben knallen nicht so satt von der Leinwand wie beim VW200. Bei diesem kommt eine teure Xenon-Lampe zum Einsatz, eben um seinen Farben mehr Schwung zu verleihen. Mehr ins Gewicht fällt jedoch, dass manche Konkurrenzmodelle, die auf DLP-Technologie setzen, hier ebenfalls bessere Ergebnisse liefern.

Es ist etwas schade, dass der VW40 seine besten Schwarzwerte nur mittels eines dynamischen Iris-Systems erzielt. Das reduziert die Lichtleistung in dunklen Szenen, damit die Schwarztöne noch dunkler aussehen. Diese Technik lässt dunkle Szenen manchmal instabil und trübe erscheinen.

Kalibriert der Benutzer das Bild auf möglichst gute Schwarzwerte, fehlt tatsächlich viel Helligkeit. Damit ist der VW40 bei Umgebungslicht fast nicht mehr zu gebrauchen. Besonders schlimm ist das allerdings nicht, denn es empfiehlt sich keinesfalls, einen Heimkinoprojektor bei etwas anderem als völliger Dunkelheit zu benutzen. Aber es ist ein Punkt, den Gelegenheitsnutzer berücksichtigen sollten.

Fazit

Zwar lässt der VW40 wegen seiner etwas trüben Farbsättigung keine völlig uneingeschränkte Empfehlung zu. Doch die Schärfe und Genauigkeit seiner Bilder schlägt alle anderen in seiner Klasse. Darüber hinaus ist er aufgrund des nicht auftretenden Technologierauschens für jeden interessant, der das Problem des Regenbogeneffekts hasst, das viele DLP-Modelle zu einem ähnlichen Preis plagt.

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