Schnäppchen der Woche: schneller WLAN-Router von Netgear für 76 Euro

Modding-Bigtower Thermaltake Armor+ VH6000BWS für rund 133 Euro

Besitzer hochwertiger Hardwarekomponenten möchten diese auch zur Schau stellen und nicht in einer grauen Blechkiste verstecken. Eine stilvolle und gleichermaßen praktische Möglichkeit, einen PC zusammenzubauen, stellt der Modding-Tower Armor+ VH6000BWS des Herstellers Thermaltake dar. Weniger als 133 Euro verlangt der Online-Shop CSV-direct.de dafür und macht sich so zum günstigsten Anbieter dieses Towers. Rund 20 Euro können bei diesem Angebot im Vergleich zu anderen Anbietern ins Sparschwein wandern.


Ein Design-Tower, der die Vorzüge einer Glasvitrine und eines Panzerschranks geschickt zu vereinen weiß: Der Thermaltake Armor+.

Ungewöhnlich groß für einen PC-Tower fällt die Anzahl der verfügbaren Slotblenden aus. Insgesamt zehn bieten genug Platz, um bis zu vier Grafikkarten problemlos unterzubringen. Der Einbau von Erweiterungskarten und Laufwerken geschieht übrigens ohne Schraubenzieher, denn Thermaltake hat ein raffiniertes Klammernsystem zur werkzeugfreien Befestigung der Komponenten entwickelt. Ein Feature, das heute nur noch wenige Gehäuse aufweisen, ist die ausfahrbare Mainboardschiene. Käufer können Hauptplatine, CPU, Arbeitsspeicher und Lüfter bequem auf dem ausgebauten Mainboard-Tray installieren. Nach den Bastelarbeiten schiebt man es zurück in den Tower und fixiert es wieder. Vor allem bei komplizierteren Operationen wie der Montage wuchtiger Prozessorkühler ist dies eine große Erleichterung.

Bis zu sieben 5,25-Zoll-Laufwerke und sieben 3,5-Zoll-Laufwerke finden Platz im Thermaltake Armor+. Der Festplattenkäfig lässt sich zum komfortablen Einbau der Datenträger aus dem Gehäuse entfernen. Zum unauffälligen Verlegen von Datenkabeln befinden sich mehrere Öffnungen im Mainboard-Tray. Einfallsreich war Thermaltake auch bei der Installation des Netzteils. Bastler können eine bewegliche Auflagefläche je nach Bedarf und Länge des Netzteils verschieben.

Die linke Seitenwand des Towers ist mit einer großflächigen Plexiglasscheibe versehen. Diese gewährt einen Überblick über die verbauten Komponenten, die Modder durch Beleuchtung geschickt in Szene setzten können. Durchdacht ist auch Thermaltakes Kühlungskonzept. Der Hersteller hat das Gehäuse wahlweise für die Montage einer Wasserkühlung oder für Ventilatoren konzipiert. In beiden Fällen soll eine optimale Kühlung gewährleistet sein. Komponenten wie CPU, Grafikkarten und Festplatten finden hierbei in unterschiedlichen Belüftungszonen Platz, um ein gegenseitiges Aufheizen zu verhindern.

Von Haus aus sind bereits mehrere Lüfter an sinnvollen Positionen vormontiert. Ein leiser mit 140 Millimetern Durchmesser und blauer Beleuchtung saugt kühle Luft an der Vorderseite des Gehäuses ein. Die warme Luft stößt dann ein 120-Millimeter-Lüfter an der Rückseite wieder aus. Eine kühle Brise wird den Grafikkarten aufgrund des langsam drehenden 230-Millimeter-Kühlers in der Seitenwand zuteil. Dieser ist ebenfalls blau beleuchtet. Das Gehäuse bietet die Möglichkeit, zwei weitere Lüfter mit 140 Millimetern am Boden und einen zur zusätzlichen Kühlung der Grafikkarten unterzubringen.

Ein schneller Zugang zu häufig verwendeten Schnittstellen ist ebenfalls möglich. Der Armor+ besitzt zu diesem Zweck an der Gehäuseoberseite einen Port für E-SATA, vier mal USB, einen Firewire-Port und High-Definition-Audio-Buchsen. Die Größe und Stabilität des Gehäuses hat ihren Preis: Der stabile Tower wiegt mit seinen 1 Millimeter dicken Wänden aus SECC-Stahl allein bereits stolze 16,8 Kilogramm. Sie tun dem Zusteller also einen echten Gefallen, wenn Sie ihm unter die Arme greifen.

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