Die Sonos-Software (die man nicht einmal installieren muss, wenn man nur auf das Napster-Angebot sowie auf Webradiosender zurückgreifen möchte) durchsucht alle lokalen und Netzwerkspeicher nach Musik und stellt diese sofort allen ZonePlayern zur Verfügung. Auch eine iTunes-Integration ist vorhanden – so hat man sogar Zugriff auf seine iPod-Playlisten. Auch Windows-Media-Librarys und Winamp-Playlisten (M3U) findet das Programm.

Jedem ZonePlayer lässt sich ein eigener Name zuweisen. Aus ZP120 wird dann ganz schnell Küche, aus ZP90 Wohnzimmer oder Schlafzimmer. Ein expliziter Knopf namens „Zone“ auf der Fernsteuerung ermöglicht die Auswahl der aktuellen Player. Mehrere lassen sich per Knopfdruck zusammenfassen.

Es ist geradezu unglaublich, wie einfach die Installation und Bedienung dieses Systems ist. Noch dazu klingt es fantastisch. Klar, aus Musikdateien schlechter Qualität kann auch der beste Player nicht mehr herausholen, als vorhanden ist.

Das Dekodieren der Musik erfolgt in den ZonePlayern. CPU-Rechenzeit des Computers, auf dem die Sonos-Software läuft, ist nicht von Nöten.

Wer es noch nicht bemerkt hat: Wir sind begeistert! Das Sonos-System ist einfach zu bedienen, unterstützt haufenweise Dateiformate, Webradiodienste sowie Musikanbieter, und die Qualität ist hervorragend. Selbst wenn etliche Zimmer mit Musik versorgt werden sollen, ist die Einrichtung herrlich einfach. Ein Tastendruck am ZonePlayer reicht aus – und nur Sekunden später spielt die Musik. Noch dazu ist das System die perfekte Ergänzung zu Napster. Denn die Windows-Software des Streaming-Anbieters nervt, aber das Angebot ist fair und die Musikauswahl hervorragend.

Unsere Wunschliste für künftige Produktverbesserungen ist kurz. Wir würden gerne mehr als 65.000 Lieder in der Bibliothek aufnehmen und vielleicht auch auf Podcasts zugreifen. Ansonsten hätten wir gerne noch Kopfhöhrer-Buchsen an den ZonePlayern – und im Idealfall auch im Controller. Fertig.

Fazit

Konkurrenz zum Sonos-System gibt es quasi nicht. Der Hersteller ist den Mitbewerbern einfach um Längen voraus – das geht bei der Einrichtung los und hört bei der Bedienung auf. Das hier ist quasi der Apple unter den Musik-Streamern.

Dieses Bundle kommt mit allem, was man benötigt, um zwei Räume mit Sound auszustatten. In einem davon sollte eine Stereo-Anlage stehen, im anderen Lautsprecher – dann braucht man nicht mehr. Wer eine andere Konstellation zuhause hat, kommt aber eventuell günstiger, wenn er die Komponenten einzeln kauft.

Mit knapp 1000 Euro verlangt der Hersteller natürlich eine Menge Geld für eine Streaming-Lösung. Aber wer das System einmal in Betrieb genommen hat, gibt es einfach nicht mehr her – koste es, was es wolle.

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