Hardware-Shopping in den USA: der ultimative Import-Guide

Wenn ein Shop prinzipiell nach Deutschland liefert, bedeutet das leider noch nicht, dass das für alle Produkte gilt. Amazon USA zum Beispiel versendet zwar Bücher, Musik-CDs und Film-DVDs in alle Welt, aber aus den übrigen Kategorien lediglich ausgewählte Produkte. Die Suche nach echten internationalen Versendern ersparen Sie sich letztlich nur, wenn Sie eine Kontaktperson in den USA haben, die das Paket entgegennimmt und nach Deutschland weiterverschickt. Mittlerweile gibt es einige Anbieter, die Ihnen diesen Freundschaftsdienst erweisen, zum Beispiel Bongo, BonVU, BorderHQ, MyUS, Shop Any American Store, US Global Mail und YankIt. Die eigene US-Adresse kostet allerdings eine Gebühr und erfordert ein ausgeprägtes Vertrauen in den Anbieter.

MyUS
MyUS und ähnliche Anbieter besorgen Ihnen eine echte Hausanschrift in den USA und schicken Ihre Pakete nach Deutschland weiter.

Bezahlung und Lieferung

Als Zahlungsmittel empfiehlt sich grundsätzlich die Kreditkarte, andere Bezahlarten wie Paypal oder Überweisung sind in der Regel teurer und weniger sicher. Achten Sie darauf, ob der Shop eine Sales Tax auf den Kaufpreis aufschlägt – anders als beim Einkauf vor Ort sollte dies beim Online-Shopping eigentlich nicht passieren. Die Versandkosten schwanken stark zwischen unter 5 und weit mehr als 100 Euro, je nach Lieferart und Bestellumfang. Seriöse Shops machen hierzu spätestens beim Checkout exakte Angaben. Auch zu den Lieferzeiten sollte der Shop konkrete Aussagen treffen, denn diese können zwischen wenigen Tagen und schlimmstenfalls mehreren Monaten variieren. Generell sollten Sie bei Bestellungen in US-Shops die gleichen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen wie bei heimischen Händlern.

Einfuhrabgaben beim Online-Kauf

Trifft das Paket in Deutschland oder einem anderen EU-Land ein, werden die Einfuhrabgaben fällig. Wer diese bezahlen muss, hängt vom Versender ab. Einzelne Anbieter wie Amazon International Direct stellen dem Kunden bei der Bestellung eine Pauschale in Rechnung und übernehmen dafür die Einfuhrabgaben komplett. In der Regel legt jedoch zunächst das Transportunternehmen die Abgaben für Sie aus und fordert diese dann bei der Zustellung ein, möglicherweise zuzüglich einer Service-Gebühr. Lassen Sie sich den Betrag unbedingt quittieren. Wenn das Transportunternehmen eine zu hohe Abgabe bezahlt hat, können Sie die Differenz unter Umständen vom Zollamt zurückverlangen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hessen (PDF) hin, weitergehende Infos liefert die Website Postdienstleister.de.vu. Manchmal erhalten Sie anstelle des Pakets eine Aufforderung, die Sendung selbst beim Zollamt abzuholen – etwa, wenn der Versender das Paket uneindeutig oder falsch deklariert hat, die Wertangabe oder die Rechnung fehlt. Bringen Sie zur Klärung einen Ausdruck der Bestellseite oder -bestätigung mit.

Amazon
Amazons internationaler Shop übernimmt die Einfuhrabgaben und stellt dem Kunden dafür eine Pauschale in Rechnung. Das Produktangebot ist jedoch recht eingeschränkt.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu Hardware-Shopping in den USA: der ultimative Import-Guide

  • Am 21. November 2008 um 17:28 von www.1001webshops.com

    online vergleichen: USA vs DE
    Bitte gehe ach nach http://www.1001webshops.com. Dort giebts es eine USA und DE Seite um schnell und einfach Hardware UND Preize zu vergleichen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *