Übersicht: Full-HD-Camcorder mit HDD oder Flash-Speicher für 1080p-Videos im Vergleich

Gigantische Angaben zum digitalen Zoom dagegen sind bestenfalls Angeberei des Herstellers. Bei einem 800-fachen Zoom bleiben erstens nicht mehr viele Pixel fürs Video übrig, und zweitens heißt es selbst unter Verwendung eines Stativs Luft anhalten, um bei voller Zoomstufe das Bild nicht zu verwackeln.

Fotos schießen

Sämtliche Modelle nehmen auch Fotos auf. Hier machen sich ganz klare Unterschiede bemerkbar: Zwischen einer maximalen Fotoauflösung von 1920 mal 1080 bei den Panasonic-, Toshiba- sowie älteren JVC-Camcordern und 3680 mal 2760 beim Sony SR11E und SR12E liegen Welten. Eine Sonderstellung nimmt die Exilim Pro EX-F1 von Casio ein. Sie ist eigentlich mehr Bridgekamera als Camcorder und zeichnet Full-HD-Videos auf.

Je nach Camcorder kann die Schnappschusskamera getrost daheimbleiben, sofern die Videokamera dabei ist. Wer vorhat, mit seiner Videokamera auch Bilder zu schießen, sollte auf die Fotoauflösung achten. Einige der Camcorder, wie der HG10 von Canon, bieten außerdem die Möglichkeit, während der Videoaufzeichnung Fotos aufzunehmen.

Zeitlupenaufnahmen

Wasserbomben, Gewehrkugeln, Ohrfeigen. Die Zeitlupenvideos auf Youtube hat fast jeder schon einmal gesehen. Mit einigen der hier vorgestellten Modelle rückt die Möglichkeit, selbst solche beeindruckenden Videos zu drehen, in greifbare Nähe. Der Samsung HMX20C und der Xacti HD1010 von Sanyo nehmen Videos mit 250 beziehungsweise 300 Bildern pro Sekunde auf. Das bedeutet in der Praxis, dass aus jeder Echtzeitsekunde zehn Videosekunden werden. Der Meister der Slow-Motion ist allerdings die Casio Exilim Pro EX-F1. Bei 1200 Bildern in der Sekunde wirken selbst Geparden auf der Flucht wie Schnecken in der Einfahrt.

Einziger Wermutstropfen: Natürlich steht bei solchen Aufnahmegeschwindigkeiten nicht die volle Auflösung zur Verfügung. Bei Samsung und Sanyo sind es noch 448 mal 336 Pixel, die Casio kommt bei Vollgas mit nur noch 336 mal 96 Pixeln schon nahe an den Tunnelblick.

Anschlussvielfalt

Für den sofortigen Genuss der Filmchen auf einem HDTV-Fernseher oder -Projektor bieten alle Camcorder einen HDMI-Ausgang. Zu älteren Röhrenfernsehern bauen die Kameras über diverse analoge Videoausgänge eine Verbindung auf.

Manche der Kameras besitzen einen Eingang für ein externes Mikrofon und einen Kopfhörerausgang. Damit sind sie ideal für hohe Ansprüche an die Tonqualität und um Sprache aufzuzeichnen.

Sucher

Gerade bei schönstem Sonnenschein am weißen Sandstrand oder auf der Skipiste ist es ärgerlich: Man packt den Camcorder aus, will die Erlebnisse auf Festplatte oder Flash-Speicher festhalten und stellt fest, dass auf dem Display rein gar nichts zu erkennen ist. Also bleibt nur blindes Filmen. Blöd, wenn dann sämtliche Köpfe am Karibikstrand abgeschnitten sind. Ein Sucher, den allerdings nur wenige der Modelle mitbringen, rettet in diesem Fall die Urlaubsvideos.

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