Rechts neben dem Drehknopf liegen ein Regler für den Zoom und eine Easy-Zoom-Taste. Letztere ermöglicht es, um schnell von einem Ende des riesigen Brennweitenspektrums von 28 bis 280 Millimeter zum anderen zu springen.

Auf der Oberseite der Kamera befinden sich der Drehregler zur Auswahl des Aufnahmemodus, Ein-/Ausschalter, Auslöser, Zoomkontrolle und Easy-Zoom-Taste. Das Mikrofon ist etwas unkonventionell links oben auf der TZ5 positioniert.

Ausstattung

Viele der Optionen des Quick-Menüs stellen sich als sehr nützlich heraus. Praktisch ist etwa die Einstellung minimale Verschlussgeschwindigkeit. Die Belichtungszeit überschreitet dann einen festeingestellten Wert zwischen 1/200 und einer Sekunde nicht, egal wie dunkel das resultierende Foto gelingt. Fällt die Helligkeit unter einen kritischen Wert, gibt die Kamera eine Warnung aus. Im intelligenten ISO-Modus kann der Anwender einen maximalen Empfindlichkeitswert festlegen.

Eine Begrenzung der Belichtungszeit ist zum Beispiel bei Aufnahmen von Actionszenen sinnvoll. Belichtet die Kamera zu lange, sind am Ende nur verschwommene Fotos auf der Speicherkarte. Ein maximaler ISO-Wert empfielt sich bei Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen mit einem Stativ. Eine hohe Belichtungszeit ist in diesem Fall kein Problem, eine hohe Lichtempfindlichkeit sorgt allerdings für Bildrauschen.

Leistung

Die verschiedenen Autofokus-Modi der Panasonic TZ5 sehen auf dem Papier gut aus. In der Praxis setzt der Neun-Feld-Modus den Fokus jedoch häufig auf die falschen Objekte. Hier funktioniert die Drei-Feld-Messung besser, die sich auf Gegenstände in der Bildmitte beschränkt. Meistens liegt das Motiv ohnehin im Zentrum des gewählten Ausschnitts. Die Gesichtserkennung arbeitet ordentlich – jedoch ist es in der Praxis meistens einfacher, den Fokus einfach auf die Mitte zu legen, entsprechend zu fotografieren und später am Computer den gewünschten Bildausschnitt zu wählen. Dank Weitwinkel bis 28 Millimeter Brennweite im Kleinbildäquivalent und 9 Megapixel Auflösung sollte dafür ausreichend Spielraum bleiben. Jedenfalls solange das Foto später nicht gerade auf Postergröße ausgedruckt wird.

Bei Kompaktkameras ist es oft sinnvoll, den Autofokus vor der Aufnahme durch einen leichten Druck auf den Auslöser einzustellen. Ist das gewünschte Motiv auf dem Bild, reicht dann ein kurzer Druck, und die Knipse schießt das gewünschte Bild ohne lange Verzögerung. Hin und wieder stellt die Panasonic-Kamera jedoch die Bildschärfe trotz Vorfokussierung neu ein.

Ihre Geschwindigkeit ist die Achillesferse der TZ5. Sie arbeitet langsamer als die direkte Konkurrenz, etwa die Sony Cybershot DSC-H10. Vom Einschalten bis zum ersten geschossenen Bild vergehen rund 2,4 Sekunden. Unter optimalen Bedingungen liegt die Auslöseverzögerung bei 0,7 Sekunden, bei schlechten Lichtverhältnissen bei 1,0 Sekunden. Die H10 beispielsweise erreicht hier Werte von 1,7, 0,5 und ebenfalls 1,0 Sekunden. Zwischen zwei Aufnahmen vergehen mindestens 2,1, mit aktiviertem Blitz sogar 2,5 Sekunden. Auch hier punktet die Sony mit 1,4 respektive 1,8 Sekunden.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Kompakte Weitwinkel-Ultrazoomkamera: Panasonic DMC-TZ5

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *