Performance

Samsung setzt beim X360 offensichtlich auf lange Akkulaufzeit. Der Intel Core 2 Duo U9300 ist für den 6-Zellen-Akku keine allzu große Belastung. Doch bedauerlicherweise spart der Prozessor nicht nur Strom, sondern auch mit Leistung. Mit einer Taktrate von gerade einmal 1,2 GHz reagiert er auf anspruchsvollere Anwendungen wie Videobearbeitung alles andere als dankbar. Das gleichzeitige Ausführen mehrerer Standardanwendungen mit dem vorinstallierten Windows Vista Home Premium bereitet ihm jedoch keine Schwierigkeiten.

Mit 3 GByte RAM und dem GMA-X4500-Grafikchipsatz von Intel erzielt das X360 beim PCMark05-Benchmarktest 3322 Punkte. Ohne Halbleiterfestplatte wäre das Ergebnis sicherlich noch schlechter ausgefallen. Und im Grafiktest mit 3DMark06 springen gerade einmal miserable 676 Punkte heraus. Das zeigt deutlich, dass aktuelle Spiele nichts für das X360 sind.

Wem die Akkulaufzeit aber wichtiger ist als neue Spiele, der dürfte am X360 Gefallen finden. Samsung gibt sie mit zehn Stunden an. Im Battery-Eater-Reader-Test hält der Akku immerhin neun Stunden und 31 Minuten durch. Wer jedoch nicht nur gemächlich durch Word-Dokumente scrollen möchte sondern etwa mit WLAN im Internet surft, sollte eher von einer Laufzeit von etwa sechs Stunden ausgehen. Im anspruchsvolleren Battery-Eater-Classic-Test macht der Akku nach fünf Stunden und sechs Minuten schlapp. Dabei sind alle Stromsparoptionen deaktiviert, und das Notebook arbeitet unter voller Belastung. Das ist wirklich ein beeindruckendes Ergebnis für ein so leichtes Notebook.

Fazit

Sein geringes Gewicht und die extrem lange Akkulaufzeit sind die größten Trümpfe des X360. Außerdem finden wir es bemerkenswert, dass das Gerät zu diesem Preis mit einer 128-GByte-SSD angeboten wird. Und auch an der Verarbeitung gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Nur wer etwas Ähnliches wie das Aluminiumgehäuse beim MacBook Air erwartet, wird enttäuscht sein. Unterm Strich hat Samsung aber ein gelungenes Notebook entwickelt.

Wer aber auch mit einem geringfügig kleineren Display auskommt, der sollte sich einmal Sonys Vaio-TT-Serie ansehen. Diese Geräte sind nämlich kaum schwerer, verfügen jedoch über ein integriertes DVD-Laufwerk. Und das kann ein entscheidendes Argument sein.

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