Multifunktionsfernbedienungen mit Touchscreen: Kampf dem Tastenchaos

Von links nach rechts: Logitech Harmony One, Philips Prestigo SRT9320 und One for all Xsight Touch

Alle drei Geräte kommen mit einer Reihe von Standard-Tasten. Lauter und leiser sind ebenso mechanisch ausgeführt wie Programm-Plus und -Minus, dazu gibt es eine Zehnertastatur, Stummschaltung, Ein-Aus und eine Vier-Wege-Navigation mit OK-Taste, die für die Steuerung der Menüs der Geräte nötig sind.

Alle weiteren Optionen – vor allem geräteabhängige wie Ein- und Ausgänge – erscheinen auf den Touchscreen-Displays. Aber auch offensichtliche Dinge präsentieren die kleinen Farbanzeigen – beispielsweise die Logos von Pro Sieben, DMAX & Co. anstelle kryptischer Kanalnummern. Oder eine Schachtel Popcorn – die den Kinomodus aktiviert, also Beamer und Hi-Fi-Anlage auf die richtigen Ein- und Ausgänge schaltet, den Blu-ray-Player mit Strom versorgt und die Wiedergabe startet.

Makros als Zusatzplus

Apropos: Das ist natürlich ein weiteres tolles Argument für die Multifunktionsfernbedienungen mit Touchscreen-Display. Sie ersetzen eben nicht nur die Fernbedienungen, sondern nehmen – eine vorhergehende Programmierung vorausgesetzt – dem Nutzer auch Denksportaufgaben ab. Wer beispielsweise erst TV sieht und dann mit der Wii spielen möchte, muss mindestens den Fernseher auf den entsprechenden Eingang stellen – zum Beispiel Composite 1. Je nach Ausstattung will noch der Audio-Receiver auf den richtigen Kanal gestellt werden – etwa Aux 3. Wird das virtuelle Bowling-Turnier langweilig, zappt man vielleicht noch einmal kurz durchs TV-Programm. Der Sat-Receiver hängt am Eingang S-Video 1 am Fernseher und Aux 2 am Verstärker. Gezappt wird dabei am Satellitenempfänger, die Lautstärke hingegen regelt der Audio-Verstärker – klingelt’s? Die Krönung setzt dann noch der DVD-Player auf, der natürlich wiederum an anderen Ein- und Ausgängen hängt.

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