Multifunktionsfernbedienungen mit Touchscreen: Kampf dem Tastenchaos

Wer also einmal entsprechende Makros in den programmierbaren Fernbedienungen setzt, muss künftig nicht mehr den Gästen umständlich erklären, wie und wo sie den Ton lauter machen oder auf Wii oder Xbox umstellen. Ein Druck aufs Popcorn-Icon startet die Blu-ray-Wiedergabe, ein Druck auf RTL schaltet alles in den TV-Modus und zappt auf den entsprechenden Sender, und wer zocken möchte, drückt auf das Icon mit dem Gamepad – fertig. Lauter, leiser, lautlos gefällig? Oder ein Programm vor oder eines zurück? Kein Problem – ist die Funke richtig eingestellt, benötigt man ansonsten nichts mehr. Ein Druck auf den Lauter-Button dreht die Lausprecher des Fernsehers auf, wenn man einfach zappt. Ist man hingegen im Blu-ray-Modus, dreht der Lautstärkeregler den Saft am Hi-Fi-Reciever auf.

Programmieren: PC oder RC?

Beim Programmieren der Fernbedienungen (Remote Control, kurz RC) stellt sich die erste Gewissensfrage. Die Logitech-Fernbedienung will ausschließlich über das mitgelieferte Programm via USB und Computer programmiert werden. Das Philips-Modell lässt sich ausschließlich über den eigenen Touchscreen programmieren – und die Xsight Touch von One for all erlaubt Einstellungen sowohl am Gerät selbst als auch über den Computer.

Was nun gut oder schlecht ist, hängt sicherlich vom Geschmack ab. Manch einer hasst es, Programme installieren zu müssen, andere wiederum fummeln ungern an kleinen Tasten und Touchscreen-Displays herum. Wie dem auch sei – solange die Konfiguration gut gemacht ist, klappt beides problemlos. Nervig ist allerdings, dass sowohl Logitech als auch One for all eine Registrierung mit Namen und E-Mail-Adresse zwingend verlangen – vorher kann man bei Logitech gar nichts einstellen und bei One for all nur Dinge, die ohne PC klappen – also beispielsweise keine Makros programmieren.

Zunächst fügt man seine Geräte hinzu. Im Falle der Computer-Programmierung wählt man die Gerätekategorie – also zum Beispiel Fernseher, DVD-Player oder Audio-Verstärker, wählt den Hersteller und tippt den Produktnamen ein – fertig. Das ganz wird dann noch auf die Fernbedienung synchronisiert und die Steuerung klappt. Oder besser: sollte klappen.

Wer lieber an der Fernbedienung programmiert, geht letztlich dieselben Schritte. Im Falle der Philips Prestigo gibt es einen Setup-Knopf: Der Home-Button ermöglicht es, Einstellungen im jeweils ausgewählten Menü zu ändern, in dem man ihn drei Sekunden lang betätigt. Man geht also auf die Geräte-Übersicht und hält Home gedrückt. Danach geht man aufs Plus-Zeichen, wählt die Gerätekategorie und den Hersteller. Danach geht es an die Erkennung des Gerätes – zum Beispiel des Fernsehers. Man schaltet ihn ein, bestätigt das auf der Fernbedienung und hält so lange die Aus-Taste gedrückt, bis der Fernseher ausgeht – fertig. Danach bedient man das Gerät mit den vorgegebenen Tasten, zappt also beispielsweise durchs Programm oder stellt die Lautsprecher ab. Klappt eine Funktion nicht, wie sie sollte, drückt man einfach die entsprechende Taste so lang, bis die Steuerung funktioniert.

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