Multifunktionsfernbedienungen mit Touchscreen: Kampf dem Tastenchaos

Ähnlich klappt auch die Programmierung von Favoriten – also das Anlegen der diversen Sender samt Logo und so weiter. Hier sind auf jeden Fall Modelle mit Computer-Programmierung im Vorteil: Die Auswahl der Senderlogos ist schlicht größer. Wo die Xsight also das DMAX-Logo anzeigt, kann die Prestigo nur die Buchstaben DMAX als Text darstellen – wenn man sie von Hand eintippt, denn der Sender ist dem Gerät schlicht nicht bekannt.

Problem: Was ist los?

Hier kommen wir zu einem Problem, mit dem sich alle programmierbaren Fernbedienungen herumschlagen müssen: Der Status der zu steuernden Geräte ist unbekannt. Die Touchscreen-Steuerungen können also nicht wissen, ob die Glotze eventuell schon wieder ausgeschaltet wurde. Wer also nach seiner TV-Session den Fernseher am Gerät auf Standby stellt, braucht sich nicht wundern, wenn anschließend das Makro „Wii spielen“ an der Fernbedienung nicht richtig funktioniert – denn die Funke denkt unter Umständen noch, der Fernseher sei eingeschaltet, und der Befehl, von Kanal 8 auf Video 2 zu wechseln, kommt nicht an.

Drückt der Anwender den Help-Button auf der Logitech, so fragt die Fernbedienung nach und nach ab, welche Geräte funktionieren und in welchem Zustand sie sich befinden. So bekommt die RC heraus, wo das Problem liegt.

Dann ist wieder der Eingriff von Hand gefragt – entweder man teilt der Fernbedienung mit, dass der Fernseher noch ausgeschaltet ist, oder man schaltet ihn schlicht von Hand wieder ein. Das klappt natürlich auch an der Funke.

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