Luxus fürs Heimkino: Blu-ray-Player ab 1000 Euro im Vergleich

Für beste Bildqualität auch bei SD-Material sollte ein Blu-ray-Player zudem einen Upscaler an Bord haben. Er rechnet DVD-Videos auf Full-HD (möglichst 1080p) hoch und verbessert dabei die Qualität, indem er Zwischenpixel intelligent berechnet und Bildfehler korrigiert. Die flüssige Wiedergabe von Kinofilmen auf Blu-rays mit 24 Bildern pro Sekunde garantiert die 24p-True-Cinema-Funktion. Drei der verglichenen High-End-Player haben zudem einen Prozessor zur HD-Bildverbesserung an Bord. Er sorgt laut den Herstellern dafür, dass ihre Player sogar das ohnehin hochwertige Bildmaterial noch fehlerfreier darstellen.

Was die Geräte so teuer macht, ist unter anderem auch ihr Video-D/A-Wandler. Er setzt das digitale Bildsignal einer Blu-ray in ein analoges für die Analogausgänge des Players um. Je besser dieser Wandler ist, desto besser das Bildsignal, das das Gerät über seinen Komponenten– oder Composite-Port ausgibt. Je höher dieser Wandler taktet und je höher seine Bitrate ist, desto besser glättet und entstört er die Digitalsignale.

Für eine optimale Farbwiedergabe haben teuere Blu-ray-Player außerdem ein erweitertes Farbprofil und Deep Color an Bord. Diese Features erweitern das Farbspektrum jedes einzelnen Pixels, wodurch die Geräte Farbabstufungen wesentlich genauer wiedergeben.

Audiophile Zeitgenossen sollten außerdem darauf achten, dass ihr Wunsch-Gerät auch die neuen High-Definition-Audioformate – DTS HD und Dolby TrueHD – dekodieren oder als Bitstream über einen digitalen Ausgang ausgeben kann. Diese Tonformate speichern das Audiosignal vollkommen verlustfrei und mit bis zu acht Kanälen.

Eine Besonderheit der teuren Modelle ist auch ihr analoger 5.1- oder 7.1-Audioausgang. Um auch hier das Signal mit möglichst hoher Qualität aus dem digital gespeicherten Ton zu gewinnen, haben die Geräte wieder sehr teure Audio-D/A-Wandler mit bis zu 192 KHz und 24 Bit an Bord.


Im Gegensatz zu billigen Playern verfügen teure in der Regel über einen analogen 7.1-Ausgang.

Weitere Features, die bei den High-End-Geräten zu Kaufpreisen von bis zu 2400 Euro führen, kommen ebenfalls besonders audio- und videophilen Mitmenschen zugute. Darunter ist unter anderem der Aufbau der Schaltung: Für Video- und Audioverarbeitung existieren getrennte Platinen – zum Teil sogar eine getrennte Stromversorgung. Dadurch stören sich Video- und Audioverarbeitung nicht gegenseitig, was zu einer Verminderung von Fehlern führt.

Die angegebene sehr geringe Einschaltzeit und Einlesezeit von Blu-rays wird hingegen auch Otto Normalverbraucher zusagen. So soll Pioneers Player beispielsweise nach dem Einlegen einer Blu-ray nur wenige Sekunden bis zum Abspielen des Mediums benötigen. Ein Player für 150 Euro benötigt dafür mehr als eine Minute. Ob es sich allerdings lohnt, nur deswegen das Zehnfache auszugeben, ist fraglich.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Luxus fürs Heimkino: Blu-ray-Player ab 1000 Euro im Vergleich

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *