Die edelsten Fernseher der Welt: von Ambilight bis 103-Zoll-Bilddiagonale

von Pascal Poschenrieder am , 19:20 Uhr

Anders als früher stören moderne Flachbildfernseher die Wohnzimmeroptik nicht mehr. Stattdessen sorgen sie für neidische Blicke. Riesige Bilddiagonalen, flache Gehäuse, Ebenholz und bunte Lichtspiele machen die HD-TVs zu echten Designobjekten. Wir haben uns die edelsten Modelle genauer angesehen.

Zu Beginn der Fernsehära hatten die Bildröhren einen Zweck: Sie sollten über aktuelle Geschehnisse informieren und für Feierabendunterhaltung sorgen. Dementsprechend hässlich sehen die ersten Kisten aus. Die Gehäuse sind aus „Eiche rustikal“ oder grauem Plastik, die Bildröhren rundlich und die Diagonalen klein.

Durch das schlanke Design der aktuellen Flachbild-Generation sehen die Geräte wesentlich besser aus. Dadurch mausern sie sich nach und nach zu Prestigeobjekten. Heute hat ein Flat-TV für manche schon den gleichen Protz-Charakter wie der dicke Mercedes in der Garage. Die Hersteller haben das erkannt und verkaufen besonders schicke Modelle. Wir haben uns die edelsten HDTV-Protze genauer angesehen. Sie faszinieren durch riesen Bilddiagonalen, ultraflache Gehäuse, ein individuelles Design und Spezialeffekte wie Lichtspiele an Gehäuserahmen und Wand.

Ultraflache Designstücke

Im Gegensatz zu Autos heisst es bei Fernsehern nicht: „Meiner hat den dicksten Motor“, oder „Meiner hat die breitesten Reifen“. Stattdessen gilt: je dünner desto besser – ähnlich wie im Modelbusiness. Die schlankesten Vertreter großer HD-Bilder kommen derzeit von Panasonic, Samsung [1] und Sony [2].

Panasonic Viera TX-P54Z1E

Der Plasma-Fernseher Viera TX-P54Z1E ist mit einer Dicke von 2,47 Zentimetern nicht nur extrem flach. Er ist zudem noch richtig groß. Sein 16:9-Panel mit Full-HD [3]-Auflösung misst in der Diagonalen satte 54 Zoll. Für flüssige Bilder sorgt eine Wiederholrate von 100 Hz.


Trotz einer Bilddiagonale von 54 Zoll bringt es der Panasonic Viera TX-P54Z1E auf eine Dicke von nur 2,47 Zentimetern.

Um den Fernseher so dünn bauen zu können, nutzt Panasonic einen Trick. Statt die Anschlüsse hinten am Gerät unterzubringen, liefert der Hersteller eine separate Mediareceiver-Box mit. Sie sieht wie ein kleiner DVD-Player aus. Wer nun beispielsweise einen Blu-ray-Player [4] mit dem Viera verbinden möchte, stellt ihn einfach zum Mediareceiver in seinen TV-Schrank. Das HDMI [5]-Kabel vom Player kommt hinten in die Box. Zum Fernseher gelangt das Signal dann wie durch Zauberhand ohne Kabel – mittels WirelessHD [6] überträgt der Mediareceiver alle notwendigen Daten per Funk. Das hat einen weiteren Vorteil: Käufer des Panasonic müssen sich nicht mit einen Kabelsalat hinter dem TV-Gerät herumplagen. Sie stecken einfach nur das Stromkabel ein.

Anschlusstechnisch bietet der Viera eine Vollausstattung. Zudem bringt der Hersteller in seinem Mediareceiver alle notwendigen TV-Tuner unter. Ob terrestrischer DVB-T [7]-Empfang, digitales Kabelfernsehen via DVB-C [8] oder DVB-S [9]-Satelliten-TV, alles kein Problem für den Panasonic. Zudem verbaut der Panasonic einen Ethernetanschluss, über den sich der HD-TV mit dem Netzwerk verbindet. So ruft er beispielsweise den frisch heruntergeladenen „The Fast and the Furious“-Film von Netzwerk-PCs ab oder streamt „Dr. House“ aus dem Internet.

Allerdings hat so viel Luxus seinen Preis. Der Panasonic Viera TX-P54Z1E kostet satte 6300 Euro. Wem das zu viel ist, der kann sich die 46-Zoll-Version der Z1E-Serie einmal genauer ansehen. Sie ist bereits ab 5500 Euro erhältlich.

Samsung UE55B7090

Samsung setzt bei seinem ultradünnen Fernseher statt auf die Plasma- auf die LCD-Technologie. So bringt es der 55 Zoll große UE55B7090 im 16:9-Format auf eine Dicke von nur 2,9 Zentimetern. Trotzdem bietet er dank Full-HD-Auflösung und 100-Hz-Technologie ein hervorragendes Bild.


Samsung nutzt eine im Gehäuserahmen verbaute LED-Hintergrundbeleuchtung um seinen UE55B7090 2,9 Zentimeter dünn zu machen.

Anders als bei Panasonic kommt für das flache Design beim Samsung kein Mediareceiver zum Einsatz. Der Hersteller verbaut alle Anschlüsse konventionell an der Rückseite des Fernsehers. Stattdessen spart Samsung bei der Dicke der Hintergrundbeleuchtung des LC-Panels. Das ist auch der Grund, warum Samsung den HD-Flachmann nicht LCD-, sondern LED [10]-TV nennt. Wie der Name schon sagt, ersetzen hier LEDs die Hintergrundbeleuchtung, die sonst aus Röhren besteht. Diese Leuchtdioden sitzen zudem nicht hinter dem Panel, sondern im Rahmen des Gehäuses. Ein lichtleitendes Element hinter dem Panel verteilt die Leuchtkraft der LEDs dann gleichmäßig hinter dem LCD.

Der UE55B7090 hat einen DVB-T- und einen DVB-C-Tuner an Bord. Für eine Verbindung mit Netzwerk-PCs und dem Internet sorgt ein Ethernetanschluss. Samsung integriert zudem als erster Hersteller Yahoos TV-Widgets [11]. Dabei handelt es sich um kleine Programme, die Informationen wie eine Wettervorhersage, Aktienkurse, News oder Bilder aus dem Internet abrufen und auf dem Fernsehschirm darstellen. Die Steuerung funktioniert dabei komfortabel via Fernbedienung.

Mit einen Preis von rund 3500 Euro ist der UE55B7090 bei annähernd gleicher Bilddiagonale deutlich günstiger als sein Plasma-Kollege. Mit einem 40-Zoll-Panel ist der UE40B7000 [12] sogar bereits ab circa 1900 Euro zu haben.

Sony Bravia KDL-40ZX1

Sony wäre nicht Sony, wenn der Hersteller nicht ebenfalls einen extremen Flachmann im Angebot hätte. Sein 2,8 Zentimeter dicker HD-TV mit 16:9-LC-Display misst allerdings nur 40 Zoll. Trotzdem schafft er die Full-HD-Auflösung mit 1920 mal 1080 Pixeln und eine Wiederholrate von 100 Hz.


Eine im Lieferumfang des Sony Bravia KDL-40ZX1 enthaltene Mediareceiver-Box überträgt das Bild von angeschlossenen Geräten kabellose zum Fernseher.

Sony kombiniert die Techniken von Samsung und Panasonic. Der Bravia KDL-40ZX1 kommt sowohl mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung im Rahmen als auch mit einer Mediareceiver-Box, die Bild und Ton kabellos in HD-Qualität zum Fernseher schickt. Allerdings verbergen sich in der Box nur ein DVB-T- und ein DVB-C-Tuner. Wer digitales Satellitenfernsehen genießen möchte, braucht einen separaten Empfänger. Der kann dann aber immerhin unsichtbar mit dem Mediareceiver im TV-Schrank stehen.

Mit 3800 Euro ist der Sony trotz kleinerer Bilddiagonale rund 300 Euro teurer als der Samsung. Dafür verhindert er Kabelsalat hinterm TV.

Individuelle Highlights

Wer beispielsweise Wohnzimmermöbel aus teurem Ebenholz besitzt, möchte natürlich keinen Fernseher mit billigem Plastikgehäuse darauf stellen. Allerdings muss das mit dem notwendigen Kleingeld auch nicht sein. Auf Wunsch bekommen Anspruchsvolle auch ihren Flat-TV im passenden Design mit edlen Holzleisten.

Loewe Individual 52 Compose Full-HD+ 100 DR+

Wer bei Loewe einen Fernsehr kauft, bekommt kein Gerät von der Stange. Der TV wird extra für den zukünftigen Besitzer gebaut und auf dessen individuelle Bedürfnisse abgestimmt. Vom Gehäuse über den Standfuß bis hin zum Soundsystem, alles ist anpassbar – natürlich gegen Aufpreis. Das beste beispiel für Loewes Individualität ist der Individual 52 Compose Full-HD+ 100 DR+. Der 52-Zoll-LCD-TV ist ein Designerstück mit Full-HD-Auflösung und 100-Hz-Bildverarbeitung.


Loewes schicker 52-Zöller Individual 52 Compose Full-HD+ 100 DR+ ist mit verschiedenen Gehäusematerialien wie Ebenholz erhältlich.

Auch der digitale Videorekorder ist bereits im Fernseher eingebaut. Er bietet 160 GByte Platz auf seiner Festplatte und die Steuerung läuft bequem per Fernseher-Fernbedienung. Das wirklich besondere an diesem Gerät ist aber das Gehäuse. Im Produktkonfigurator des Herstellers haben Käufer eine große Auswahl an verschiedenen Materialien. Vorne umfasst den Bildschirm nur unten und oben ein schmaler Rahmen, der in silber oder schwarz lackiertem Aluminium erhältlich ist. Für die Seiten des Fernsehers verwendet Loewe beispielsweise Ebenholz, helles Eichenholz, Palisander oder Rubinrot. Darüberhinaus stehen vier Aufstellmöglichkeiten, mehrere Soundsysteme, Blu-ray-Komponenten und weitere Extras zur Auswahl.

In der absoluten Grundausstattung kostet der Loewe Individual 52 Compose Full-HD+ 100 DR+ 7080 Euro. Wer ein paar Extras dazukonfiguriert, landet aber schnell bei über 10.000 Euro. Die billigste Variante des Individual Compose mit 40 Zoll gibt es ab 5050 Euro.

Dicke Dinger

Im Gegensatz zur Dicke trifft das gute alte „Autogesetz“ bei der Größe zu. Hier gilt – wie beim Hubraum eines Motors – wirklich: Je größer desto besser. Dabei gibt es aber, wie auch bei Autos, extreme Preisunterschiede. Ein Amischlitten mit sechs Litern Hubraum ist beispielsweise „schon“ ab 60.000 Euro zu haben. Wer den gleichen Hubraum bei Mercedes kauft, zahlt sogar noch das Doppelte.

LG [13] 60PS8000

Passend zu großem Hubraum hat der LG das Kürzel „PS“ gleich in der Modellbezeichnung. Der 60PS8000 hat aber nicht etwa 60 PS und 8 Liter Hubraum, sondern eine Bilddiagonale von gigantischen 60 Zoll, ein Plasma-Panel mit Full-HD-Auflösung und 100-Hz-Bildverarbeitung.

Und noch eine Besonderheit bringt der LG mit: Er empfängt Musik und Fotos über Bluetooth. So senden Besitzer beispielsweise ihre gerade mit dem Handy geschossenen Bilder kabellos an den Fernseher und betrachten sie auf dessen hochauflösenden und großen Panel. Währenddessen übertragen sie ein paar MP3s, die der TV dann über seine eingebauten Lautsprecher abspielt. Auch andersrum funktioniert die Übertragung. Wer ein Stereo-Bluetooth-Headset besitzt, genießt Filme damit ohne Kabel und ohne die bereits schlafenden Kinder wieder zu wecken.


Der 60PS8000 von LG kommt mit einem 60 Zoll großen Plasma-Display mit Full-HD-Auflösung.

Mit einem Preis von etwa 3000 Euro ist der LG für seine Displaygröße ein wahres Schnäppchen. Die 50-Zoll-Version der Baureihe ist sogar bereits ab 1700 zu haben.

Pioneer Kuro KRP-600A

Pioneers Fernseher sind für ihre großartige Bildqualität bekannt. Beim Kuro KRP-600A ist aber nicht nur die Qualität großartig, sondern auch das Panel mit 60 Zoll so richtig groß. Dennoch misst der Full-HD-Plasma in der Dicke nur annehmbare 6,4 Zentimeter.


Pioneers 60-Zöller Kuro KRP-600A ist trotz einer 60-Zoll-Bilddiagonalen nur 6,4 Zentimeter dick.

Pioneer setzt dafür ebenfalls auf eine Mediareceiver-Box. Allerdings überträgt sie die Daten nicht drahtlos zum TV. Stattdessen verbindet sie sich mittels eines Kabels mit dem Fernseher. Das ist aber immernoch deutlich besser, als von jedem Gerät wie Blu-ray-Player, Spielkonsole oder Sat-Empfänger ein eigenes Kabel zu legen. Letzteren hat der Pioneer aber ohnehin nicht nötig. DVB-S- und DVB-T-Empfänger sind serienmäßig an Bord. Lediglich für digitales Kabel-TV braucht es eine extrene Set-Top-Box. Auch ein Ethernet-Port findet sich am Mediareceiver. Er verbindet den Kuro mit am Netzwerk angeschlossenen DLNA [14]-zertifizierten Geräten, von denen er Musik, Videos und Fotos empfängt und darstellt.

Mit einem Preis von rund 6000 Euro ist der Pioneer genau doppelt so teuer wie der gleich große LG. Allerdings bietet er dafür auch eine umfangreichere Ausstattung und ein flacheres Gehäuse.

Spezialeffekt-Meister

In Sachen Spezialeffekte während des Filmgenusses ist Philips Marktführer. Das geht bei PC-Lautsprechern los, die dem Gamer bei einer schnellen Fahrt im Rennwagen Fahrtwind ins Gesicht blasen und endet beim spektakulären Ambilight für Fernsehgeräte.

Philips Aurea 42PFL9903H

Der 42 Zoll große LCD-Fernseher Aurea 42PFL9903H von Philips löst Full-HD auf und bietet eine 100-Hz-Bildverarbeitung. Auch ein Ethernetanschluss für den Empfang von Musik oder Videostreams von DLNA-Netzwerkgeräten ist vorhanden. Außerdem bietet er einen eingebauten DVB-T- und einen DVB-C-Tuner.


Der Philips Aurea 42PFL9903H erzeugt mit dutzenden von LEDs ein Lichtspiel im Raum.

Das besondere am Aurea ist sein Displayrahmen. Der Hersteller verbaut farbige LEDs in weißen, lichtdurchlässigen Bildschirmumrandung. Eine Software erkennt die Randfarben des Fernsehbildes und steuert die LEDs so an, dass sie an jeder Stelle in der jeweils passenden Farbe leuchten. Philips verbaut diese LEDs aber nicht nur im Rahmen, sondern auch hinter dem Gerät. So leuchten während einer Explosion rechts oben im Bild beispielsweise der Rahmen und die Wand hinter dem Fernseher rot-gelblich. Diese Beleuchtung nennte der Hersteller Ambilight Spectra mit Active Glass Frame.

Allerdings ist dieses Lichtspiel nicht billig. Der 42-Zoll-Aurea ist mit knapp 4000 Euro einer der teuersten Philips-Fernseher. Wer sich das nicht leisten will, kann auf die 37-Zoll-Variante für 3000 Euro zurückgreifen.

Philips Cinema 21:9 56PFL9954H

Der Philips-Fernseher Cinema 21:9 [15] 56PFL9954H ist etwas ganz besonderes. Der 56-Zoll-LCD bietet nämlich nicht nur eine 200-Hz-Bildverarbeitung und Ambilight Spectra 3, er verfügt auch über ein besonderes Seitenverhältnis.


Mit dem Cinema 21:9 56PFL9954H von Philips gehören schwarze Balken bei Kinofilmen der Vergangenheit an.

Das Display im 21:9-Format stellt Kinofilme, die oft in diesem Seitenverhältnis vorliegen, ohne schwarze Balken dar. Zudem ist seine Auflösung mit 2560 mal 1080 Pixeln deutlich höher als Full-HD. Ambilight sorgt zudem für Lichteffekte an der Wand, die das Bild nochmals größer erscheinen lassen. Einen beleuchteten Rahmen hat der Cinema 21:9 aber nicht. Dafür bringt er wie der Aurea DVB-T-, DVB-C-Receiver und einen Ethernet-Anschluss mit. Zudem verbaut Philips WLAN in den Fernseher. Dadurch ist für das Streamen von Videos kein Netzwerkkabel im Wohnzimmer notwendig.

Wie der Aurea kostet der Cinema 21:9 56PFL9954H etwa 4000 Euro. Allerdings bietet er ein größeres und hochauflösenderes Display. Wer also auf den bunt leuchtenden Rahmen verzichten kann, bekommt bei diesem Fernseher ein besseres Bild für das gleiche Geld.

Spielzeug für Multimillionäre

Die bis dato vorgestellten Gerät sind alle noch halbwegs erschwinglich. Zwar müssen die meisten von uns dennoch für einen 6000-Euro-Fernseher richtig lange sparen, er befindet sich aber nicht gänzlich außer Reichweite. Anders sieht es bei den nun folgenden Modellen aus. Nur Ölmagnate oder Bankbesitzer können sich diese Kisten leisten.

Bang & Olufsen BeoVision 4-103

Laut Hersteller ist der BeoVision 4-103 der derzeit größte freistehende Fernseher der Welt. Mit seinem 103 Zoll messenden Plasmapanel überflügelt er die gesamte Konkurrenz um Längen. Damit ist seine Bilddiagonale größer, als ein LKW breit ist.


Sieht kleiner aus als er ist: Der Bang & Olufsen BeoVision 4-103 ist breiter als ein LKW.

Das Display im 16:9-Seitenverhältnis löst Full-HD mit 1920 mal 1080 Pixeln auf. Das ist bei dieser Größe aber auch bitter notwendig. Wer normales Fernsehen auf dem Monster ansieht, erkennt bei normalem Abstand nur noch Pixel – zumindest theoretisch. In der Praxis sorgt laut Hersteller ein intelligenter Upscaler dafür, dass selbst Material in Standardauflösung noch gut aussieht. Außerdem baut Bang & Olufsen eine Anti-Aging-Technologie für das Plasmapanel ein. Eine Kamera kontrolliert alle 100 Betriebsstunden die Farbwerte und gleicht die Panelalterung aus. Auch Soundtechnisch hat der Fernseher einiges drauf. Im ausgeschalteten Modus ist davon allerdings nichts zu sehen. Erst nach dem Einschalten fährt der Fernseher mittels im Standfuß eingebautem Motor hoch und ein großer, dreieckiger Lautsprecher kommt zum Vorschein.

Aber wie gesagt, der BeoVision 4-103 ist wirklich nur etwas für Millionäre: Sein Preis liegt bei unfassbaren 137.000 Dollar. Dafür bekommen Käufer aber eben den größten Fernseher der Welt.

In Galerie finden sich weitere unbezahlbare Monster-Flat-TVs. Der BeoVision ist schließlich nur die Spitze des Eisbergs.

Fazit

Fernseher unterhalten ihr Publikum zwar noch genauso wie früher, sie sind aber heute weit mehr. Nicht nur, dass sich die Bildqualität verbessert hat, die modernen Flachbild-Glotzen verschönern das Wohnzimmer und sorgen für neidvolle Blicke. Und das muss nicht einmal so teuer sein. Wer auf den Preis eines 08/15-Modells noch etwas Geld drauflegt, bekommt einen richtigen Hingucker, gegen den sogar die Freundin nicht wettert.

Natürlich gibt es nach oben – wie so oft – keine Grenze. Schließlich müssen auch Millionäre ihre Kumpels noch irgendwie beeindrucken. Dass das auch mit einem Fernseher durchaus möglich ist, zeigt das Modell von Bang & Olufsen. Für die meisten von uns dürfte dafür aber bereits der 60-Zoll-LG für 3000 Euro mehr als ausreichend sein.

Die edelsten Fernseher der Welt

Tabelle anzeigen: Die edelsten Fernseher der Welt [17]

Die edelsten Fernseher der Welt [17]

Hersteller Bang & Olufsen LG Loewe Panasonic Philips Philips Pioneer Samsung Sony Hersteller
Produkt BeoVision 4-103 60PS8000 Individual 52 Compose Full-HD+ 100 DR+ Viera TX-P54Z1E Aurea 42PFL9903H Cinema 21:9 56PFL9954H Kuro KRP-600A UE55B7090 Bravia KDL-40ZX1 Produkt
Preis 137.000 Dollar 3000 Euro 7080 Euro 6300 Euro 4000 Euro 4000 Euro 6000 Euro 3500 Euro 3800 Euro Preis
Display                   Display
Technologie Plasma Plasma LCD Plasma LCD LCD Plasma LCD LCD Technologie
Größe 103 Zoll 60 Zoll 52 Zoll 54 Zoll 42 Zoll 56 Zoll 60 Zoll 55 Zoll 40 Zoll Größe
Seitenverhältnis 16:9 16:9 16:9 16:9 16:9 21:9 16:9 16:9 16:9 Seitenverhältnis
Auflösung 1920 x 1080 Pixel 1920 x 1080 Pixel 1920 x 1080 Pixel 1920 x 1080 Pixel 1920 x 1080 Pixel 2560 x 1080 Pixel 1920 x 1080 Pixel 1920 x 1080 Pixel 1920 x 1080 Pixel Auflösung
Bildwiederholrate k. A. 100 Hz 100 Hz 100 Hz 100 Hz 200 Hz 50 Hz 100 Hz 100 Hz Bildwiederholrate
Anschlüsse                   Anschlüsse
HDMI k. A. 4 2 4 4 4 4 4 4 HDMI
DVB-T ja ja ja ja ja ja ja ja ja DVB-T
DVB-C ja ja ja ja ja ja ja DVB-C
DVB-S ja ja ja ja DVB-S
Netzwerk Ethernetanschluss Ethernetanschluss Ethernetanschluss Ethernetanschluss, WLAN Ethernetanschluss Ethernetanschluss Netzwerk
Besonderheiten                   Besonderheiten
Spezialausstattung riesige Bilddiagonale, Park-Mechanismus, Design Bluetooth-MP3- und -Bild-Empfang digitaler Videorekorder mit 160 GByte, individualisierbares Design separate Mediareceiver-Box mit WirelessHD-Übertragung zum TV, ultraflaches Design Ambilight Spectra mit Active Glass Frame Kino-Bildseitenverhältnis, Ambilight Spectra 3 separate Mediareceiver-Box, flaches Design ultraflaches Design separate Mediareceiver-Box mit WirelessHD-Übertragung zum TV, ultraflaches Design Spezialausstattung
Sonstiges                   Sonstiges
Abmessungen ohne Fuß 246 x 152 x 35 cm 146,5 x 93,2 x 8,2 cm 130,8 x 78,5 x 12,8 cm 130,2 x 81,9 x 2,47 cm 112 x 71,5 x 13 cm 141,8 x 69,1 x 10,5 cm 146,5 x 87,6 x 6,4 cm 132,1 x 81,5 x 2,9 cm 98,6 x 59,9 x 2,8 cm Abmessungen ohne Fuß
Gewicht 265 kg 46 kg 52 kg 30,5 kg 39,2 kg 31,9 kg 49,9 kg 22,2 kg 12,2 kg Gewicht

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[1] Samsung: http://www.cnet.de/unternehmen/samsung/

[2] Sony: http://www.cnet.de/unternehmen/sony/

[3] Full-HD: http://de.wikipedia.org/wiki/1080p

[4] Blu-ray-Player: https://www.cnet.de/tests/dvd/archiv/a3T3/

[5] HDMI: http://de.wikipedia.org/wiki/High_Definition_Multimedia_Interface

[6] WirelessHD: https://www.cnet.de/digital-lifestyle/specials/41003386/wirelesshd+so+kommt+das+full_hd_bild+kabellos+zum+flachbildfernseher.htm

[7] DVB-T: http://de.wikipedia.org/wiki/DVB-T

[8] DVB-C: http://de.wikipedia.org/wiki/DVB-C

[9] DVB-S: http://de.wikipedia.org/wiki/DVB-S

[10] LED: http://de.wikipedia.org/wiki/Led

[11] Yahoos TV-Widgets: https://www.cnet.de/praxis/specials/41004478/tv_widgets+von+yahoo+so+funktioniert+das+surfen+mit+dem+fernseher.htm

[12] UE40B7000: https://www.cnet.de/tests/tv/41002092/samsung+40b7000+drei+zentimeter+dicker+led_hdtv.htm

[13] LG: http://www.cnet.de/unternehmen/lg/

[14] DLNA: http://de.wikipedia.org/wiki/DLNA

[15] Cinema 21:9: http://cgi.cnet.de/alpha/artikel/tv-home-entertainment/200901/philips-stellt-den-56-zoll-kinoformat-fernseher-cinema-219-vor.htm

[16] Groß, flach, individuell und effektreich: die edelsten HD-TVs der Welt: https://www.cnet.de/41004684/gross-flach-individuell-und-effektreich-die-edelsten-hd-tvs-der-welt/?pid=1#sid=41004624

[17] Tabelle anzeigen: Die edelsten Fernseher der Welt: #