Elf Full-HD-Beamer unter 2000 Euro: großes Heimkino zum kleinen Preis

Spielkonsolen

Natürlich eignet sich ein Beamer nicht nur zum Ansehen von Filmen. Auch Spiele machen auf der großen Leinwand gleich doppelt so viel Spaß. Damit auch hierbei die Qualität stimmt, sollten Projektorenbesitzer eine Playstation 3 oder eine Xbox 360 anschließen. Diese beiden Spielkonsolen geben das Bild in Full-HD-Auflösung aus. Zudem eignen sich beide auch zum Ansehen von HD-Filmen. Die Playstation 3 kommt mit eingebauten Blu-ray-Player und DVD-Upscaler. Für die Xbox 360 ist ein HD-DVD-Laufwerk erhältlich. Allerdings handelt es sich beim HD-DVD-Format um ein aussterbendes Medium.

Computer

Als Monitorersatz sind HD-Beamer dank ihrer hohen Auflösung ebenfalls bestens geeignet. Wer also viel via PC spielt, genießt die Games mit einem HD-Projektor im Großformat. Zum Arbeiten und Surfen taugen die Beamer ebenfalls. Sie lösen auch kleinen Text gut lesbar auf.

Für wen sich ein HD-Beamer lohnt

Obwohl HD-Beamer das größte und beste Bild bieten, sind sie nicht für jeden die richtige Lösung. Wer beispielsweise keinen Blu-ray-Player kaufen und weiterhin nur DVDs ansehen möchte, sollte lieber auf einen SD-Beamer setzen. Diese Geräte sind deutlich billiger und schon ab 300 Euro zu haben. Zudem ist die Bildqualität von Beamern vom Umgebungslicht abhängig. Beim täglichen Fernsehen im nicht abgedunkeltem Zimmer liefert ein großer HD-Fernseher ein besseres Bild. Wer aber bereits eine Sat-Schüssel, eine HD-Spielkonsole oder Blu-rays besitzt, sollte sich den Kauf eines Full-HD-Beamers auf jeden Fall durch den Kopf gehen lassen.

Technische Unterschiede

Technologie, Auflösung und Bildformat

Alle Beamer im Vergleich lösen Full-HD mit 1920 mal 1080 Pixeln und einem nativen Seitenverhältnis von 16:9 auf. Diese Auflösung heißt auch 1080p (progressiv: Vollbilder) oder 1080i (interlaced: Halbbilder). Allerdings nutzen die Hersteller unterschiedliche Technologien für die Bilderzeugung: DLP, LCD und SXRD. Bei DLP fällt das Licht der Lampe des Projektors auf ein Panel mit beweglichen Spiegeln für jeden Pixel. Jeder Spiegel reflektiert das Licht entweder durch die Linse auf die Wand oder er wirft es in eine andere Richtung, sodass der entsprechende Punkt auf der Bildwand dunkel erscheint. Dieser Prozess verläuft stufenlos, wodurch die Helligkeit eines Bildpunktes geregelt wird. Für bunte Bilder sorgt ein Farbrad, das sich schnell dreht und so nacheinander die Grundfarben erzeugt. Die Trägheit des Auges erledigt den Rest.


Der Sony-Beamer VPL-HW10
nutzt die bei der Bildqualität überlegene SXRD-Technologie.

Die LCD-Technik setzt ein kleines LC-Panel ein, das sich zwischen Linse und Lampe befindet. Das Licht durchstrahlt es wie bei einem Diaprojektor. Die proprietäre SXRD-Technik von Sony kombiniert beide Varianten. Es kommt ein ähnliches Spiegelpanel wie bei DLP-Projektoren zum Einsatz. Dieses regelt die Helligkeit mittels polarisierenden Flüssigkristallen. Die Farberzeugung geschieht mittels sich drehender Prismen.

Alle drei Techniken haben Vor- und Nachteile. Bei DLP-Beamern erkennen empfindliche Zuseher ein Farbflimmen. Zudem kommt es bei Bildübergängen leichter zu Farbsäumen und einem Regenbogeneffekt. Auch die Bewegungsunschärfe ist ein DLP-typisches Problem. Bei LCD-Modellen hingegen ist die Verkabelung zwischen den einzelnen Pixeln als Raster zu sehen. Zudem ist ihr Kontrast geringer, da auch bei schwarzen Pixeln immer noch etwas Licht der Lampe durch das LC-Panel hindurchstrahlt. Die SXRD-Technik bietet einen ausgezeichneten Kontrast. Außerdem gibt es kein Raster, da die Verkabelung hinter dem reflektierenden Panel liegt. Farbstörungen treten ebenfalls nicht auf. Allerdings ist die Helligkeit auf rund 1000 ANSI-Lumen begrenzt, wodurch eine Abdunkelung des Projektionsraumes notwendig ist. Zudem sind SXRD-Beamer vergleichsweise teuer. Jeder muss selbst entscheiden, welche Schwächen der jeweiligen Technologie ihn am wenigsten stören.

Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Elf Full-HD-Beamer unter 2000 Euro: großes Heimkino zum kleinen Preis

  • Am 11. November 2009 um 19:00 von ZeMi

    Infocus X10
    Hey wo habt ihr denn ein Angebot für den Infocus x10 unter 1499 € gefunden ?

  • Am 11. November 2009 um 19:44 von Daniel Schraeder

    Re: Infocus X10
    Hallo,

    verschiedene Preisvergleichsdienste, z. B. Evendi, listen den X10 für 1499 Euro.

    Beste Grüße
    Daniel Schraeder, CNET.de

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