Die coolsten Gadgets für den Sommer: portabel, wasserdicht, schlagfest

Aber Täler haben so ihre Tücken. Das beste Telefon nützt nichts ohne Empfang – und der ist fernab der Zivilisation rar gesät. Eine Orientierungshilfe muss also her. GPS hat das Outdoorhandy nicht, aber ohne ein stabiles Netz kommt ohnehin keine Karte von Google Maps. Und selbst wenn, dann würde sie in den Bergen keine Wege kennen. Topografische Karten müssen her, wenn man sich fernab asphaltierter Straßen bewegt und sich mehr kletternd denn gehend vorwärtsbewegt. Eine Routenberechnung und akustische Fahr- beziehungsweise Gehanweisungen gibt es hier natürlich nicht. Stattdessen aber einen mehr oder weniger actiontauglichen Begleiter, der die Position bestimmt und eine Karte von der Gegend anzeigt – mit Höhenprofil. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit, am Gipfelkreuz endlich wieder telefonieren zu können, hoch.

Ein „normales“ Navi nützt im Gelände nichts, denn Wanderwege und Klettersteige kennt es nicht. Spezielle Karten müssen her – und im Idealfall hält das Gerät auch ordentlich etwas aus wie die Triton-Serie von Magellan.

Entsprechende Outdoor-GPS-Empfänger gibt es ab 150 Euro. In der canyoningtauglichen Variante, versteht sich – wasserdicht, stoßfest und ummantelt. Damit dem Notfall-Navigator nicht das gleiche Schicksal in der nassen Innentasche der Rettungsweste droht wie dem iPhone. Wer mehr ausgibt, bekommt das Flaggschiff der Outdoor-Reihe Triton von Magellan, das Triton 2000, für etwa 600 Euro. Es verfügt über ein 2,7-Zoll-Farbdisplay, eine integrierte 2-Megapixelkamera und dank MicroSD-Speicherkartenslot über genügend Speicher, um die kompletten Alpen abzudecken. Schließlich weiß man nie, wo einen der Strom hintreibt.

Apropos Strom. Dank GPS ist man nun endlich auf dem Gipfel und könnte seine Freunde anrufen: „Holt mich ab!“ Doch der Akku des Handys macht einen Strich durch die Rechnung. Nicht etwa, weil er in Anbetracht der Strapazen den Geist aufgegeben hätte – sondern schlicht, weil man ihn nicht geladen hat. Gratulation! Steckdosen sind auf Bergwipfeln ähnlich rar zu finden wie Handyempfang in tiefen Tälern. Wir haben also ein neues Problem. Ein Handy wie das im Februar von Samsung vorgestellte Blue Earth mit integriertem Solarpanel auf der Rückseite könnte helfen. Aber nur Softie-Bergsteigern, die im Zweifelsfall auch eher mal auf die Gondel umsteigen als den Klettersteig zu bezwingen, denn hart im nehmen ist es nicht.

Leider noch nicht zu haben ist das Touchscreen-Smartphone Blue Earth von Samsung: Solarpanels auf der Rückseite kümmern sich um die Stromversorgung im Gelände.

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