Verglichen mit großen Panasonic-Plasmas, die deutlich mehr Details aus dem Material herausholen, sodass es auch auf einer Diagonalen von 50 Zoll noch gut aussieht, ist das enttäuschend. Wer den 32-Zoll-LCD neben einen Plasma-Fernseher des Herstellers mit 37 Zoll Bilddiagonale stellt, sieht den gigantischen Unterschied sofort – und das, obwohl der Plasma-TV nur wenig mehr kostet.

Mit HD-Material kommt der TX-L32X15P deutlich besser zurecht. Unsere Blu-ray-Disc Tiger and Dragon sieht auf dem LCD sehr ordentlich aus. Die Farben wirken lebendig und dennoch akkurat. Auch Details sind reichlich vorhanden. Natürlich stellt der Fernseher den Film mit seinem Display mit 1366 mal 768 Pixeln nur herunterskaliert und nicht in voller Pracht dar. Für die Displaygröße reicht die Auflösung aber aus.

Die Soundqualität ist passabel – zumindest zum Ansehen von normalem Fernsehen. Wer sich mit dem TX-L32X15P mit seinen zwei kleinen 10-Watt-Lautsprechern aber einen Actionfilm ansieht, wird nicht so begeistert sein.

Während dem Kalibrieren des TVs fällt auf, dass sich die Hintergrundbeleuchtung nicht weit genug herabregeln lässt, um unsere Testbilder korrekt anzuzeigen. Das bedeutet, dass es dem Display immer an Schwarzwerten fehlen wird, wodurch es Farben nie hundertprozentig akkurat wiedergibt.

Zielgruppe

An wen sich Panasonic mit dem Viera TX-L32X15P richtet, ist uns nicht ganz klar. Das Gerät wäre eigentlich gut als Zweitfernseher für Gamer geeignet. Allerdings bevorzugen Spieler Full-HD-Fernseher, um möglichst viele Details aus ihren PS3– oder Xbox-360-Spielen herauszukitzeln.

Eine mögliche Zielgruppe wären Käufer mit einem kleinen Budget. Allerdings bietet Toshiba 32-Zoll-Fernseher an, die 1080p darstellen und ein deutlich besseres DVB-T-Bild bieten. Der Panasonic ist nicht günstig oder nicht gut genug.

Dank seinem IPS-Panel sind die maximalen Blickwinkel des TX-L32X15P sehr gut. Das ist besonders praktisch, wenn Zuseher nicht direkt vor dem Fernseher sitzen, sondern beispielsweise aus der Küche seitlich draufschauen. Wer also während dem Fernsehen viel in seiner Wohnung herumläuft, sollte sich den Panasonic genauer ansehen.

Fazit

Panasonics Herz gehört definitiv nicht den LCD-TVs. Das Unternehmen erinnert bei jeder Gelegenheit daran, dass es ein Plasma-Hersteller ist. Und das ist auch gut so. Schließlich bieten Plasmas gegenüber LCDs einfach eine deutlich bessere Bildqualität – und besonders die von Panasonic. Da können die LCD-Modelle des Herstellers, wie der TX-L32X15P, einfach nicht mithalten. Aber nicht nur das. Auch in der Welt der Flüssigkristalle gibt es Konkurrenten, die den TX-L32X15P schlagen. Ein gutes Beispiel ist Toshibas Regza 32RV635D. Er kostet rund 520 Euro sogar noch etwas weniger, löst Full-HD auf und überzeugt bei DVB-T-Fernsehen.

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