Android-Navigation CoPilot Live vs. Navigon für iPhone

Zieleingabe

In diesem Punkt gibt es wieder Einheit unter den Konkurrenten. Wer navigieren möchte, tippt beim iPhone auf Adresse eingeben, beim Magic auf Ziel und dann auf Adresse. Es folgen Ort, Straße und Hausnummer – fertig. In beiden Fällen taucht eine virtuelle Tastatur auf dem Touchscreen auf. Bereits beim Tippen zeigen beide Programme mögliche Suchtreffer an. Der Android-Navigator reagiert hier zwar etwas zäher als das iPhone – nach jedem getippten Buchstaben gibt es eine gefühlte Wartezeit, die das flüssige Eingeben unterbricht. Doch unterm Strich dauert das Suchen nach München auch nur ein oder zwei Sekunden länger als beim iPhone. Das ist zwar nervig, aber zu verzeihen. Apropos nervig: Welcher Entwickler hat sich beim CoPilot Live dafür entschieden, das Tastenfeld in alphabetischer Reihenfolge anstelle der Standard-QWERTZ-Tastatur einzublenden?!


Schlau: Der CoPilot Live hat bereits nach drei Buchstaben erkannt, dass wir nach München wollen. Aber die alphabetisch sortierte Tastatur ist eine Zumutung.

Auch hier gibt es einen äußerst knappen Sieg für die Navigon-Software auf dem iPhone.

CoPilot 0:1 Mobile Navigator

Routenberechnung

Direkt nach der Eingabe des Ziels passiert beim iPhone nichts. Wenn kein GPS-Empfang zur Verfügung steht, macht es zunächst nicht weiter. Es bietet nur an, eine Demonstration der Route anzuzeigen. Der CoPilot von ALK auf dem iPhone berechnet sofort den Weg zum Ziel. Steht GPS nicht zur Verfügung, nimmt das Programm die letzte bekannte Position als Ausgangspunkt.


Es kann losgehen: Die Berechnung der Strecke klappt bei beiden Programmen angenehm schnell.

Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Android-Navigation CoPilot Live vs. Navigon für iPhone

  • Am 12. Juli 2009 um 11:08 von dirk

    Danke
    Solche Tests sind genau das richtige für Geräteübergreifende vergleiche. Kurze Einzelpunktbesprechung und hier und dort mal etwas ins Detail gegangen. Danke.

  • Am 14. August 2009 um 00:57 von flo

    lautstaerke
    wem das geraet zu leise ist, ein auto mit stereoanlage kaufen die zumindest aux in hat oder ipod/iphone vorrichtung. so koennen die ansagen von beiden geraeten so laute gemacht werden wie man will.

  • Am 9. September 2009 um 10:17 von kikeriki

    iPhone-Halterung
    Ich habe mir für das iPhone eine Passivhalterung von Networx gekauft, der ein 12V-USB-Adapter und ein Ladekabel beiliegen, das sowohl USB-Stromversorgung und Audiosignal am iPhone-Hauptanschluss abgreift. Ein zweites Kabel zum Kopfhöhrerausgang ist damit überflüssig. Das Audiokabel habe ich mit dem Aux-Eingang meines Autoradios verbunden. Das iPhone arbeitet dann gleichzeitig als iPod und als Navi. Funktioniert tadellos.

  • Am 9. September 2009 um 10:39 von cs

    @lautstaerke
    Der test war sehr hilfreich und jetzt wo auch eine Iphone -Variante vom CoPilote vorhanden sein soll, sähe das Ergebnis vielleicht in Sachen Geschwindigkeiten ein wenig anders aus.
    Der Lösungsmöglichkeit von Flo muss ich allerdings die rote Karte zeigen, denn wenn man Radio hören möchte, dann verpasst man ja jede Meldung über Aux In.

  • Am 1. März 2010 um 13:01 von Lutz

    CoPilot
    Mittlerweile hat CoPilot einige seiner Schwächen abgelegt. Ich nutze es seit einem guten halben Jahr und kann mich nicht beschweren!

    Einzig die Performance des Magic ist hier wohl ein kleiner begrenzender Faktor …

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