Roaming-Gebühren: günstiger Telefonieren und Surfen im Urlaub

Prepaid-Karte erwerben

iPhone-Nutzern steht aufgrund der strikten Regeln rund um das Apple-Smartphone eine günstige Option nicht zur Verfügung: das Einsetzen einer vor Ort gekauften Prepaid-Karte. Nutzer anderer Handys, die auf den mobilen Internetzugang nicht verzichten wollen, sollten sich in lokalen Handyläden nach Prepaid-Karten mit Datentarif erkundigen. In Italien bietet beispielsweise der Netzbetreiber Wind SIM-Karten mit Datenoption an. Für 12 Euro bekommt der Käufer die Karte, enthalten ist ein Datenvolumen von 450 MByte. Das Guthaben ist nach Aktivierung 30 Tage gültig.

Wer nur für einen zeitlich begrenzten Auslandsaufenthalt, wie einen Urlaub, eine SIM-Karte benötigt, kann sich auch im Internet umsehen. So hat sich ein Thread im Telefon-Treff-Forum zu einer belebten Tauschbörse rund um ausländische Prepaid-Chips entwickelt. Ägypten, Spanien, Schweiz? Kein Problem.

Kosten vermeiden

Wer sich in der Nähe von Landesgrenzen aufhält, sollte immer wieder mal prüfen, welchen Provider das Handy ausgewählt hat. In der Grundeinstellung suchen die Mobiltelefone ihr Netz automatisch und erwischen in Grenznähe dann eben auch mal das vom Nachbarland. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, die automatische Netzsuche abzuschalten und das gewünschte Netz manuell einzustellen. Übrigens gilt außerhalb der EU: Die Provider haben häufig unterschiediche Roaming-Partner im gleichen Land, bei denen Telefonate, SMS oder Daten zu verschiedenen Preisen abgerechnet werden. Wer sich vorher informiert, kann wieder bares Geld sparen.

Ein alter Tipp ist das Abschalten der Mailbox. Denn wenn im Urlaub der Anrufbeantworter rangeht, zahlt man zweimal: Der eingehende Anruf kostet ohnehin schon, aber leitet das Handy den Anruf um auf die Mailbox – die letztlich eine Telefonnummer in Deutschland ist – kommen die Gebühren eines ausgehenden Telefonates hinzu. Noch dazu langen die Betreiber auch bei der Abfrage von Sprachaufzeichnungen im Ausland hin. Wer sparen will, sollte die Mailbox also deaktivieren.

Fazit

Telefonieren ist innerhalb der EU wirklich günstiger geworden. Vor allem Vieltelefonierer bekommen auch mit den Urlaubs-Optionen faire Angebote. Doch auf jeden Fall sollte man sich vor der Reise über die genauen Bedingungen informieren – wer etwa bei Vodafone das kostenlose Reiseversprechen aktiviert, spart Geld. Noch wichtiger sind genaue Informationen bei Reisen außerhalb der EU – denn hier unterscheiden sich die Tarife teilweise von Anbieter zu Anbieter.

Bei den Datentarifen sieht es anders aus. Wer nicht unbedingt auf die mobile Internet-Verbindung angewiesen ist, sollte sie schlicht abschalten – vor allem außerhalb Europas. Geht es nicht ohne, sollte man zumindest datenintensive Dienste vermeiden und Youtube & Co. über den WLAN-Hotspot des Hotels nutzen.

Wer auf E-Mail und Surfen nicht verzichten kann, findet vor Ort häufig Internet-Cafés. Eine weitere Alternative ist der Kauf einer Prepaid-Karte des jeweiligen Urlaubslandes – damit sind übrigens auch Gespräche in das Land im Vergleich ein Schnäppchen.

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