Roaming-Gebühren: günstiger Telefonieren und Surfen im Urlaub

von Daniel Schraeder und Mike Sixt am , 15:44 Uhr

Sommerzeit – Reisezeit. Doch auch wenn der All-Inclusive-Urlaub schon vor der Kostenfalle im Hotel schützt, wartet der Schock nach der Heimreise: Trotz inzwischen gesunkener Roaming-Gebühren schlagen Gesprächsminuten je nach Urlaubsland teils noch mit mehreren Euros zu Buche. Von Datenverbindungen gar nicht erst zu sprechen: Etwas Surfen mit dem Handy kostet gerne Vierstellig! Wir haben uns die Tarife angesehen und zeigen, wie mobiles Telefonieren und Surfen im Ausland günstiger möglich ist.

Wer seinen Urlaub noch nicht geplant hat, sollte das schleunigst tun. Denn der Blick aus dem Fenster ist nur ein Vorgeschmack auf das, was Mallorca, Ägypten oder die Adria mehr können als „nur“ Sonne: Hier duftet es nach Sonnenmilch, es gibt Sangria, Shisha oder Gelato, Strand und Meer – noch Fragen?

Abgesehen von all den offensichtlichen Vorteilen bietet der Urlaub aber noch mehr. Ein paar Tage im Jahr verzichten selbst Fans von iPhone & Co. darauf, Sklaven ihrer Hightech-Gadgets zu sein. Denn die Angst vor gigantischen Roaming-Kosten verdirbt den Spaß an Telefonaten mit Freunden oder der Familie – und an Surf-Sessions bei den Pyramiden ist gleich gar nicht erst zu denken.

Ansonsten wartet nach dem tollen Urlaub, der das Konto ohnehin schon mehr geplündert hat als geplant, eine grausame Überraschung in Form der Handyrechnung. Es ist kein Problem, mit ein bisschen Surfen, ein paar E-Mails und verschickten Fotos oder Telefonaten mit der Verwandtschaft, in vierstellige Bereiche vorzudringen. Und das, obwohl die EU doch erst die Roaming-Kosten gesenkt hat.

So weit, so schlecht. Doch nicht immer kann man tatsächlich auf das Handy verzichten. Wir zeigen, was Telefonieren und Surfen im Ausland kostet und wie sich bares Geld sparen lässt.

Der Stand der Dinge

Seit dem 1. Juli sind zumindest in der EU neue Tarife für Telefonate im Ausland in Kraft. Seit dem Stichtag kostet ein aus dem europäischen Ausland getätigter Anruf in die Heimat maximal 51 Cent. Für ankommende Anrufe dürfen die Anbieter nicht mehr als 23 Cent berechnen – pro Minute, versteht sich. SMS-Nachrichten kosten maximal 13 Cent. Das ist zwar schon ein gutes Stück billiger als noch im letzten Jahr, doch in Deutschland sind Tarife ab 9 Cent pro Minute drin. Sehr witzig: Durch die SMS-Regulierungen sind – je nach Tarif – Nachrichten aus dem Ausland nach Deutschland unter Umständen billiger als innerhalb Deutschlands.

Dass abgehende Gespräche im Ausland nun nach den ersten 30 Sekunden im Sekundentakt berechnet werden müssen, ist da ein schwacher Trost. Ankommende Telefonate müssen sogar von Beginn an sekundengenau abgerechnet werden. Auch dadurch spart der Kunde bares Geld – vor allem, wenn er sich kurz hält. Denn zuvor war oft eine Minuten-Taktung gang und gäbe.

Die vier großen Provider in Deutschland – T-Mobile, O2, Vodafone und E-Plus – haben inzwischen die Preise angepasst. Keiner von ihnen unterbietet die EU-Vorgaben, man tummelt sich lieber am obersten Ende des Erlaubten.

Nach den neuen Tarifen zahlt man also bei den großen Mobilfunkanbietern für ein fünf Minuten dauerndes Gespräch innerhalb der EU 2,55 Euro. Für ankommende Gespräche zahlt der Handytelefonierer immerhin noch 1,15 Euro. In zwei Jahren werden die Preise dank Regulierung weiter gefallen sein. Dann kosten die Telefonate noch 2,10 Euro beziehungsweise 0,65 Euro – übrigens auch dann, wenn zum Handy eine Telefonflatrate gehört.

Vor allem kommt es darauf an, wo man seinen Urlaub verbringt. So gelten die vergünstigten EU-Telefonate nicht einmal in der Schweiz oder der Türkei. Von Ägypten, Sri Lanka, Südafrika oder Miami gar nicht erst zu sprechen.

O2 zum Beispiel unterscheidet zwischen vier Länderregionen. Für Telefonate in der Schweiz zahlen Kunden 0,54 Euro pro Minute – bei Abrechnung im Minutentakt, versteht sich, denn hier ist ja nichts reguliert. Türkeiurlauber zahlen sogar 1,59 Euro pro Minute. Vodafone unterteilt die Kostenstruktur für im Ausland abgehende Telefonate in die fünf Bereiche (PDF) EU, Europa 1, Europa 2 mit USA und Kanada, Welt 1 sowie Welt 2. Bei T-Mobile gibt es drei Ländergruppen und E-Plus unterscheidet zwischen EU-Ländern, Rest-Europa mit Nordamerika und der restlichen Welt.

Auslandsoptionen

Keiner hat etwas zu verschenken. Auch nicht die Netzbetreiber, wie an deren Preisstruktur zu sehen ist. Doch immerhin gibt es zubuchbare Optionen, die das Telefonieren im Ausland verbilligen. Vorher sollte man aber ganz genau prüfen, ob sich die Pakete rechnen – denn eine dabei anfallende Grundgebühr muss sich zunächst amortisieren. Das tut sie häufig nur bei Vieltelefonierern. Außerdem ist darauf zu achten, wie lange diese Option mindestens gebucht werden muss – denn für eine Woche Urlaub lohnt sich ein Dreimonatspaket nun wirklich nicht.

T-Mobile

Die von T-Mobile angebotene Auslandsoption Relax Holiday schlägt mit 10 Euro zu Buche. Enthalten ist ein Paket mit 30 Minuten. Die Option gilt für alle ab- und eingehenden Gespräche in den Relax Holiday Ländern und nach Deutschland. Urlauber in der Schweiz, in Ägypten oder in der Türkei haben aber Pech: Die Länder fallen nicht in diese Liste, ebensowenig die USA. Die Abrechnung erfolgt im Minutentakt und nicht vertelefoniertes Guthaben entfällt. Also: Genau nachrechnen!

Vodafone

Vodafones Urlaubsoption Reiseversprechen ist ohne Basispreis und Einrichtungsgebühr buchbar. Wer das Reiseversprechen aktiviert, telefoniert auch im Ausland seine Inklusivminuten ab. Lediglich eine einmalige Gebühr in Höhe von 75 Cent fällt bei jedem Telefonat an. Sind die Inklusiv-Minuten verbraucht, zahlen Vodafone-Kunden mit aktiviertem Reiseversprechen im Ausland die gleichen Minutenpreise, wie sie für Gespräche aus dem deutschen Vodafone-Netz zum gleichen Anrufziel anfallen würden – zuzüglich 75 Cent, versteht sich. Wer den Tarif Vodafone SuperFlat ohne Minuten-Option gebucht hat, bezahlt für abgehende Anrufe ins deutsche Vodafone- und Festnetz sowie für Gespräche innerhalb des Gastlandes 0,29 Euro pro Minute – zuzüglich, na klar, 75 Cent. Für ankommende Anrufe fallen ebenfalls einmalig 75 Cent an – die nächste Stunde telefoniert es sich dann gratis. Erst darüber hinaus verlangt der Provider wieder Gebühren: 0,20 Euro pro Minute. Das „Reiseversprechen“ gilt in 36 Ländern innerhalb und außerhalb der EU – siehe rechte Spalte. Ägypten, Schweiz und Türkei sind übrigens in der Liste enthalten, die USA nicht.

Die Option rechnet sich im Vergleich zum voreingestellten Standardtarif Vodafone World, also den EU-Vorgaben, besonders dann, wenn man innerhalb der 36 Reiseländer längere Telefonate führt. Auch Kunden mit Freiminuten können mit dem Reiseversprechen beim Telefonieren im Ausland Geld sparen.

O2

Der Münchner Netzbetreiber O2 hat mit My Europe Top ein sehr übersichtliches Auslandsangebot. Zu einem monatlichen Grundpreis von 8 Euro telefonieren Kunden in 43 Ländern in und außerhalb der EU telefonieren. Abgehende Telefonate kosten dann innerhalb desselben Landes sowie nach Deutschland 0,39 Euro pro Minute, die ersten 100 Minuten bei ankommenden Anrufen kosten nichts. Danach fallen pro Minute 0,39 Euro an. Das Angebot gilt übrigens auch in der Schweiz, nicht aber in Ägypten, der Türkei und den USA.

O2 Auslandsoption

Monatlicher Options-Preis 8 Euro
Abgehende Gespräche aus einem My Europe Top Land innerhalb desselben Landes sowie nach Deutschland1 0,39 € /Min.
Die ersten 100 Minuten eingehender Gespräche in einem My Europe Top Land kostenlos
Ab der 101. Minute eingehender Gespräche My Europe Top Land 0,39 € /Min.
Taktung 60/60
SMS Versand 0,13 € /SMS

E-Plus

Kunden von E-Plus können für die Reise die Option Reisevorteil Plus buchen. Damit kostet eine SMS in einem Reisevorteil-Land 0,09 Euro. Anrufe, egal ob ankommend oder abgehend, kosten 0,29 Euro pro Minute zuzüglich 0,75 Euro pro Gespräch. Abgerechnet wird im Minutentakt. Einen Grundpreis oder eine Mindestlaufzeit gibt es nicht.

Zu den Reisevorteilländern zählen Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland (inkl. Älandinseln), Frankreich (inkl. Monaco, Französisch Guayana, Martinique, Guadeloupe und La Réunion), Gibraltar, Griechenland, Großbritannien (inkl. Kanalinsel), Irland, Italien (inkl. Vatikanstadt und San Marino), Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal (inkl. Azoren und Madeira), Rumänien, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien (inkl. Kanarische Inseln), Tschechien, Ungarn, Zypern zuzüglich Island, Lichtenstein und Norwegen.

Für Urlauber in den USA, in der Türkei oder in Ägypten gibt es übrigens mit E-Plus International ein ähnliches Paket – allerdings zu deutlich höheren Preisen.

E-Plus Auslandsoption

  Reisevorteil-Länder Rest Europa/Nordamerika Restliche Welt
Ankommende Gespräche 0,29 € /Min. 0,99 € /Min. 1,99 € /Min.
Abgehende Gespräche 0,29 € /Min. zzgl. 0,75 € pro Gespräch 1,99 € /Min. 2,99 € /Min.
Abgehende SMS 0,09 € 0,49 € 0,59 €
Ankommende SMS 0,00 € 0,00 € 0,00 €

SMS und MMS

Während die Kosten für den Versand einer SMS innerhalb der EU geregelt sind (0,13 Euro Versand, ankommend kostenlos), kann eine SMS im restlichen Ausland schon zwischen 0,39 und 0,59 Euro kosten. Das Verschicken von MMS-Nachrichten ist von den EU-Vorgaben noch nicht geregelt. Deshalb sollten Mulitmedia-Nachrichten mit Bedacht verschickt werden – denn sie werden gerne nach Datenvolumen berechnet. Und das ist teuer.

Vodafone senkt zwar die Preise für eine MMS aus der EU, der Schweiz und Norwegen auf 0,39 Euro – allerdings nur von Anfang Juni bis zum 21. September. Danach kostet eine Multimedia-Nachricht 0,99 Euro. Bei T-Mobile schlägt der Versand einer MMS in der Ländergruppe 1 mit 0,89 Euro zu Buche. Allerdings nur bei einer Größe bis zu 30 KByte. MMS-Nachrichten von 30 bis 300 KByte kosten schon 1,49 Euro. In anderen Ländergruppen wird es noch teurer. Für eine eingegangene MMS sind 0,39 Euro zu zahlen, egal, in welchem Ausland sich das Handy befindet.

E-Plus und O2 gliedern die Kosten für eine MMS in 10 KByte-Schritten. Bei E-Plus kostet eine MMS ab 33 Cent, bei O2 geht es ab 20 Cent los. Allerdings werden MMS-Nachrichten mit großem Volumen schnell sehr teuer. Eine MMS-Postkarte ins europäische Ausland kostet schon 1,99 Euro.

Kosten für SMS-Versand

O2 Zone 1: EU und ausgewählte Länder Europas Zone 2: Europäische Länder Zone 3: Restl. Europa, USA, Kanada und Türkei Zone 4: Restliche Welt
  0,13€ 0,39€ 0,49€ 0,59€
T-Mobile Ländergruppe 1 Ländergruppe 2 Ländergruppe 3
  0,13€ 0,39€ 0,39€
Vodafone EU-Länder Vodafone- und Vodafone-Partnernetzen in anderen Ländern Alle übrigen Netze in anderen Ländern
  0,13€ 0,41€ 0,46€
E-Plus EU-Länder Rest-Europa/Nordamerika Restliche Welt
  0,13€ 0,39€ 0,39€

Daten-Roaming

Kurz und knapp: Ein Griff zum iPhone kann teurer werden als der gesamte Urlaub. Zwar hat sich auch in Sachen Roaminggebühren etwas getan, aber davon spürt der Kunde noch nichts. Die Hoffnungen liegen hier ganz auf Viviane Reding, die schon angekündigt hat, dass sich die Netzbetreiber beim Daten-Roaming zu Gunsten der Verbraucher bewegen müssen. Vorerst hat die EU den Mobilfunkanbietern nur vorgeschrieben, sich gegenseitig maximal einen Euro pro MByte Datentransfer zu berechnen. Zum Vergleich: Die Index-Seiten von Spiegel Online und CNET.de haben je knapp über respektive unter 1 MByte – und der eine Euro, den die Übertragung kostet, zahlen die Netzbetreiber untereinander. Aufgeschlagen wird natürlich noch ein saftiger Gewinn.

Mit Kosten von 1,90 Euro pro MByte im EU-Ausland sind T-Mobile und E-Plus unter den vier großen Anbietern momentan die günstigsten. Doch es ist zu bedenken, dass sich diese Kosten zum Beispiel bei einem iPhone 3G S mit Complete-S-Tarif zur monatlichen Grundgebühr in Höhe von 44,95 Euro addieren. Noch teurer wird es übrigens außerhalb der EU.

Angesichts dieser Summen empfiehlt es sich, Daten-Roaming abzuschalten. Das iPhone wird zum Glück schon mit deaktivertem Daten-Roaming ausgeliefert, bei den meisten anderen Smartphones – etwa unter Android [1] – gibt es vergleichbare Optionen. Wer einen entsprechenden Menüeintrag nicht finden kann, ändert einfach die Zugangseinstellungen ab. Stimmt der APN nicht, kann das Handy keine Internet-Verbindung aufbauen und damit auch keine Kosten verursachen.

Übrigens sollten Urlauber nicht zu große Hoffnungen in eine ordentliche Versorgung mit Breitbandinternet setzen. Während das Telefonieren rund um Touristenhochburgen auf aller Welt kein Problem mehr darstellt, hakt es bei UMTS- oder gar HSDPA-Verbindungen häufig an der mangelnden Infrastruktur des Gastlandes.

Datentarife im Ausland

Anbieter Postpaid Prepaid Tarife Name für Ausland/Option Preis pro Takt in Euro Taktung Preis pro MByte in Euro
T-Mobile ja nein alle T-Mobile Weltweit 0,19 100 KByte 1,9
T-Mobile nein ja alle T-Mobile Weltweit 0,99 50 KByte 19,8
Vodafone ja ja alle Vodafone World + World Data 0,17 50 KByte 3,4
E-Plus nein ja alle E-Plus PrePaid International 0,19 100 Kbyte 1,9
E-Plus ja nein alle E-Plus International 0,59 50 KByte 11,8
o2 ja ja alle International Roaming 0,07 10 KByte 7

Prepaid-Karte erwerben

iPhone-Nutzern steht aufgrund der strikten Regeln rund um das Apple [2]-Smartphone [3] eine günstige Option nicht zur Verfügung: das Einsetzen einer vor Ort gekauften Prepaid-Karte. Nutzer anderer Handys, die auf den mobilen Internetzugang nicht verzichten wollen, sollten sich in lokalen Handyläden nach Prepaid-Karten mit Datentarif erkundigen. In Italien bietet beispielsweise der Netzbetreiber Wind SIM-Karten mit Datenoption an. Für 12 Euro bekommt der Käufer die Karte, enthalten ist ein Datenvolumen von 450 MByte. Das Guthaben ist nach Aktivierung 30 Tage gültig.

Wer nur für einen zeitlich begrenzten Auslandsaufenthalt, wie einen Urlaub, eine SIM-Karte benötigt, kann sich auch im Internet umsehen. So hat sich ein Thread im Telefon-Treff-Forum zu einer belebten Tauschbörse rund um ausländische Prepaid-Chips entwickelt. Ägypten, Spanien, Schweiz? Kein Problem.

Kosten vermeiden

Wer sich in der Nähe von Landesgrenzen aufhält, sollte immer wieder mal prüfen, welchen Provider das Handy ausgewählt hat. In der Grundeinstellung suchen die Mobiltelefone ihr Netz automatisch und erwischen in Grenznähe dann eben auch mal das vom Nachbarland. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, die automatische Netzsuche abzuschalten und das gewünschte Netz manuell einzustellen. Übrigens gilt außerhalb der EU: Die Provider haben häufig unterschiediche Roaming-Partner im gleichen Land, bei denen Telefonate, SMS oder Daten zu verschiedenen Preisen abgerechnet werden. Wer sich vorher informiert, kann wieder bares Geld sparen.

Ein alter Tipp ist das Abschalten der Mailbox. Denn wenn im Urlaub der Anrufbeantworter rangeht, zahlt man zweimal: Der eingehende Anruf kostet ohnehin schon, aber leitet das Handy den Anruf um auf die Mailbox – die letztlich eine Telefonnummer in Deutschland ist – kommen die Gebühren eines ausgehenden Telefonates hinzu. Noch dazu langen die Betreiber auch bei der Abfrage von Sprachaufzeichnungen im Ausland hin. Wer sparen will, sollte die Mailbox also deaktivieren.

Fazit

Telefonieren ist innerhalb der EU wirklich günstiger geworden. Vor allem Vieltelefonierer bekommen auch mit den Urlaubs-Optionen faire Angebote. Doch auf jeden Fall sollte man sich vor der Reise über die genauen Bedingungen informieren – wer etwa bei Vodafone das kostenlose Reiseversprechen aktiviert, spart Geld. Noch wichtiger sind genaue Informationen bei Reisen außerhalb der EU – denn hier unterscheiden sich die Tarife teilweise von Anbieter zu Anbieter.

Bei den Datentarifen sieht es anders aus. Wer nicht unbedingt auf die mobile Internet-Verbindung angewiesen ist, sollte sie schlicht abschalten – vor allem außerhalb Europas. Geht es nicht ohne, sollte man zumindest datenintensive Dienste vermeiden und Youtube & Co. über den WLAN-Hotspot des Hotels nutzen.

Wer auf E-Mail und Surfen nicht verzichten kann, findet vor Ort häufig Internet-Cafés. Eine weitere Alternative ist der Kauf einer Prepaid-Karte des jeweiligen Urlaubslandes – damit sind übrigens auch Gespräche in das Land im Vergleich ein Schnäppchen.

Artikel von CNET.de: https://www.cnet.de

URL zum Artikel: https://www.cnet.de/41500350/roaming-gebuehren-guenstiger-telefonieren-und-surfen-im-urlaub/

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[1] Android: http://www.cnet.de/themen/android/

[2] Apple: http://www.cnet.de/unternehmen/apple/

[3] Smartphone: http://www.cnet.de/themen/smartphone/