Sechs Beamer für unter 350 Euro: So günstig war Heimkino noch nie

Eine andere Bildquelle sind DVD– oder Blu-ray-Player. Allerdings ist Vorsicht geboten: Einige Blu-ray-Modelle bieten lediglich einen HDMI-Ausgang. Dieser fehlt den SD-Projektoren in diesem Vergleich. Deshalb sollten Filmfans bei der Neuanschaffung eines solchen Abspielgerätes immer darauf achten, dass ein Composite-Video– oder ein S-Video-Anschluss vorhanden ist.


Wer Blu-ray-Discs über den Beamer wiedergeben möchte, sollte beim Playerkauf auf einen Composite-Video-Ausgang achten.

Wer sich nicht auf den bloßen Filmgenuss beschränken möchte, schließt eine Spielkonsole wie die Playstation 3 an seinen Beamer an. Durch die großen Bilddiagonalen ist der Spielspaß besonders hoch. Alle gängigen Konsolen verbinden sich mit sämtlichen hier vorgestellten Beamern. Zudem ist das Anschließen eines Computers möglich. Allerdings eigenen sich die Projektoren aufgrund ihrer geringen Bildauflösung nicht in erster Linie zum Verfassen von Texten oder zum Surfen im Internet.

Neben der Bildquelle benötigen Projektorenbesitzer eine Bildwand, an die sie den neusten Actionfilm oder das brandaktuelle Videospiel projizieren. Dank der hohen Lichtstärke genügt eine einfache, weiß gestrichene Wand. Allerdings ist die Qualität mit einer professionellen Leinwand etwas höher. Die Profi-Bildwände lassen sich zudem auch vor einer Schrankwand oder einem Bild an der Decke anbringen und dann bei Bedarf ausziehen. Dadurch ist kein großer freier Fleck an der Wand erforderlich. Allerdings kostet eine ordentliche Leinwand etwa genauso viel wie einer der Beamer im Vergleich.

Projektionstechnologie, Auflösung und Bildformat

Alle von uns herausgesuchten Projektoren lösen SVGA, also 800 mal 600 Pixel im 4:3-Bildformat auf. Damit sind sie in der Lage, DVDs ohne Qualitätsverlust wiederzugeben. Genauso verhält es sich mit Fernsehsendungen – zumindest, bis die deutschen Fernsehanstalten auf HD-Betrieb umstellen. Das ist aber frühestens 2012 der Fall. Bei Blu-ray-Filmen sieht es anders aus: Sie lösen 1920 mal 1080 Pixel auf, die SD-Beamer bei Weitem nicht darstellen.

Während die Auflösung bei allen Modellen gleich ist, kommen zur Bilderzeugung zwei unterschiedliche Technologien zum Einsatz: LCD und DLP. Beide haben sowohl Vor- als auch Nachteile.


Das Sony-Modell nutzt die LCD-Technik.

Bei der LCD-Technik durchstrahlt die Lampe des Projektors ein LC-Panel. Anschließend gelangt das Licht durch die Linse des Beamers auf die Leinwand. Es handelt sich also im Prinzip um eine Mischung aus LCD-Monitor und Diaprojektor. Der größte Nachteil der Technik ist ein relativ geringer Kontrast. Das LC-Panel lässt auch bei komplett schwarzen Pixeln noch etwas Licht durch. Zudem ist die Verkabelung der einzelnen Pixel des Panels als Raster auf der Bildwand zu erkennen.

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