Sechs Beamer für unter 350 Euro: So günstig war Heimkino noch nie

Projektionsabstand und Bildgröße

Der Abstand zur Leinwand und die Größe des Bildes hängen bei Projektoren fest zusammen. Je näher der Beamer an der Wand steht, desto kleiner und heller ist das Bild. Umgekehrt gilt das genauso. Die maximalen Bildgrößen der verglichenen Geräte liegen bei rund 300 Zoll. Allerdings sind hierfür Abstände von 10 Metern oder mehr erforderlich. Kaum jemand besitzt ein derart weitläufiges Wohnzimmer. Daher gilt: Wer ein großes Bild bei einem kleinen Raum wünscht, sollte auf möglichst geringe maximale Projektionsabstände achten.


Der NP100A von NEC schafft eine maximale Bilddiagonale von satten 303 Zoll. Allerdings ist hierfür ein Projektionsabstand von rund 12 Metern notwendig.

Des Weiteren verschlechtern sich bei großen Diagonalen Qualität und Helligkeit. Wer also ohne heruntergelassene Rollläden mit möglichst gutem Bild fernsehen möchte, sollte eher ein Gerät mit großem maximalen Projektionsabstand auswählen.

Eingänge

Alle Projektoren im Vergleich verfügen über einen VGA-Eingang zum Anschließen eines Computers. Darüber hinaus besitzen einige einen VGA-Ausgang. Die Geräte schleifen das Bildsignal durch und ermöglichen so das zusätzliche Anstecken eines Monitors. Der DS309i von Optoma hat als einziger einen DVI-Port an Bord. Er dient ebenfalls zum Verbinden eines PCs, bietet allerdings eine höhere Übertragungsqualität. Diese macht sich jedoch aufgrund der geringen Auflösung des Projektors kaum bemerkbar.

Ein weiterer Eingang, über den alle verglichenen Beamer verfügen, ist der Composite-Video-Port (gelber Cinch-Stecker). Nahezu jedes Gerät für die Bildausgabe besitzt einen derartigen Anschluss. Allerdings hat der Standard einen Nachteil: Er bietet eine relativ geringe Übertragungsqualität.


Mitsubishis SD210U fehlt ein S-Video-Eingang. Dadurch kommt es bei der Signalübertragung zu stärkeren Verlusten.

Für ein besseres Bild sollten Anwender ihre Geräte daher mittels S-Video-Kabel anstöpseln. Benqs und Mitsubishis Modellen im Vergleich fehlt dieser Anschluss allerdings. Wer also eine möglichst hohe Bildqualität wünscht, sollte andere Geräte kaufen.

Einige der Beamer verfügen zudem über einen Audioeingang und integrierte Lautsprecher. Allerdings sind diese mit maximal 3 Watt derart schwach, dass sie sich nicht einmal zum normalen Fernsehen eignen. Sie dienen nur als Notlösung für den mobilen Einsatz.

Lautstärke und Betriebskosten

Bei der Lautstärke geht es deshalb auch nicht um die integrierten Lautsprecher, sondern um das Betriebsgeräusch, das die Beamer erzeugen. Für ihre Kühlung verfügen sie über Lüfter. Diese erzeugen mit maximal 33 Dezibel zwar nur etwa das Geräusch eines leisen Flüsterns, hängt der Projektor aber direkt über den Köpfen der Zuschauer, ist das genauso störend wie ein gesprächiger Nachbar im Kino. Daher ist auf eine geringe Betriebslautstärke besonderer Wert zu legen.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Sechs Beamer für unter 350 Euro: So günstig war Heimkino noch nie

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *