Zudem bietet die D3000 eine Reihe von Effekten, etwa eine Funktion, die die Fotos wirken lässt, als wären sie mit einem tausende Euro teuren Tilt-und-Shift-Objektiv aufgenommen worden – fast zumindest. Die Ergebnisse sehen recht beeindruckend aus, weisen aber in den weichen Bereichen eine Menge auffälliges Farbrauschen auf. Dazu gibt es einen Stop-Movie-Effekt, mit dessen Hilfe sich eine Reihe von Aufnahmen zu einem Film zusammenflicken lassen. Die maximale Bildrate liegt bei 15 fps. Ein weiteres Gimmick verwandelt die geschossenen Fotos in eine Art Ausmalbild, das sich nur aus den Konturen zusammensetzt.

Der Empfindlichkeitsbereich endet bei ISO 1600. Fotografierende Nachteulen müssen also in eine schnelle, lichtempfindliche Optik investieren – oder Abstriche bei der Bildqualität machen. Die Kamera bietet zwar eine Hi-Einstellung, die ISO 3200 entspricht, aber bereits bei ISO 1600 lässt die Bildqualität drastisch nach. Mit ISO 100 geschossene Fotos sehen ausgezeichnet aus, und erst bei ISO 400 treten erste Flecken auf.

Das Rauschprofil der Nikon D3000

So sieht die Bildqualität der Nikon D3000 bei verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten aus (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Die integrierte Rauschunterdrückung der Kamera lässt sich auf Wunsch deaktivieren. Sie vernichtet einiges an Rauschen, kostet aber auch viele Details.

Fazit

Wer von der rund 450 Euro teuren D3000 nicht die Leistung einer Prosumer-DSLR erwartet, wird von ihrer Geschwindigkeit und Bildqualität nicht enttäuscht sein. Sie eignet sich für Einsteiger und für Profis, die eine kompaktere Ergänzung zu ihrer Highend-DSLR suchen. Für Besitzer der D40 und D60 lohnt sich das Upgrade allerdings nicht. Die größte Veränderung ist hier der 11-Punkte-Autofokus.

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Nikon D3000: günstige Einsteiger-DSLR im Praxistest

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *