IFA 2009: Navigon 8410 stellt Städte mit Real City3D fotorealistisch dar

von Stefan Möllenhoff am , 17:36 Uhr

Einfach der orange leuchtenden Spur folgen, an dem dritten grauen Viereck nach der grünen Fläche da vorne links auf die weiße Straße abbiegen, und bei der Zielflagge ist dann mein Hotel – soweit die Informationen aus dem Navi. Dass die Welt allerdings nicht platt, das Oktoberfest bunt statt grün …

Navigon 8410Einfach der orange leuchtenden Spur folgen, an dem dritten grauen Viereck nach der grünen Fläche da vorne links auf die weiße Straße abbiegen, und bei der Zielflagge ist dann mein Hotel – soweit die Informationen aus dem Navi. Dass die Welt allerdings nicht platt, das Oktoberfest bunt statt grün und die graue Fläche vor der Abzweigung ein großer Springbrunnen ist, verschweigt der Routenplaner. Und kommt dann auch noch mit einem gehässigen „Bitte wenden“ daher.

Navigon versucht mit Real City3D Menschen wie mich, die ab Werk ohne Orientierungssinn und Zeitgefühl ausgestattet sind, auf den richtigen Weg zu lenken. Dafür ersetzt der Hersteller bei seinem 8410 die platte, leblose Umwelt durch dreidimensionale Modelle mit Texturen. „Ach genau, das muss der Springbrunnen da vorne sein. Richtig, gegenüber von der Tankstelle und dem roten Kirchturm.“

Ging die Fahrt dann mangels Umwegen und Wendemanövern schneller als erwartet, sorgt der integrierte Mediaplayer für Kurzweil. Zum Telefonieren steht außerdem eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung zur Verfügung. Das Wählen funktioniert nicht nur über das 5 Zoll große Touchscreen-Display, sondern auch per Spracheingabe.


Das Navigon 8410 bietet einen Mediaplayer (links) und eine Freisprecheinrichtung.


Bei Hindernissen auf der geplanten Strecke sucht das Navi mittels TMC nach alternativen Routen und lotst den Fahrer um Staus, Baustellen und Alieninvasionen herum. Die TMC-Antenne ist übrigens im Ladekabel integriert. Für Ausflüge in die Berge hält das Navigationsgerät außerdem topografisches Kartenmaterial bereit.


TMC (links) und topografische Ansicht sind ebenfalls an Bord.


Außerdem bietet das Gerät eine automatische Parkplatzsuche und informiert – zumindest in Deutschland – auch gleich über die entstehenden Kosten. Apropos Kosten – das Navigon wechselt ab Mitte September für 449 Euro den Besitzer. Wer jetzt schon ganz zappelig ist, kann das Navi bereits im Online-Shop von Navigon [1] vorbestellen. Oder das Gerät auf der IFA in Halle 9 am Stand 209 selbst ausprobieren. (Bilder: Navigon)

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[1] Online-Shop von Navigon: http://www.navigon.com/site/de/de/shop/consumer/bundlelist/1398