Leistung

Superzoomkameras – inbesonders die günstigeren Modelle – sind für gewöhnlich relativ langsam. Die Z915 stellt hier eine Ausnahme dar. Bis sie gestartet ist und das erste Bild aufgenommen hat, vergehen lediglich 1,7 Sekunden. Zwischen zwei Aufnahmen genehmigt sich die Kodak eine Verschnaufpause von 1,1 Sekunden – mit Blitz sind es 2,1 Sekunden.

Die Auslöseverzögerung ist mit 0,4 Sekunden bei guten und 0,6 Sekunden bei schlechten Lichtverhältnissen exzellent für diese Klasse. Der Serienbildmodus leistet respektable 1,6 Bilder in der Sekunde – allerdings ist nach drei Aufnahmen in Folge Schluss. Es muss jedoch dazugesagt werden, dass der Autofokus im Halbdunkel häufig Probleme hat. Hier braucht es dann ab und zu ein paar Anläufe, bis die Kamera das Motiv korrekt erfasst.

Für eine 150 Euro teure Kamera liefert die Z915 eine ordentliche Bildqualität. Allerdings treten bei allen ISO-Empfindlichkeiten Artefakte sowie Bildrauschen auf – das fällt jedoch erst bei 100-prozentiger Vergrößerung auf. Ab ISO 200 wirken die Fotos etwas verzeichnet, gehen aber bis ISO 800 grundsätzlich noch in Ordnung. Nur bei ISO 1600 lässt die Qualität derart nach, dass sich die Aufnahmen nicht mehr für Ausdrucke eignen.

Bei der Belichtung leistet der Superzoomer sehr gute Arbeit. Die Farben sind zwar nicht ganz realitätsgetreu, sehen jedoch größtenteils ausgesprochen lebendig und angenehm aus. Nur gelegentlich übertreibt es die Kamera und liefert etwas unnatürliche Ergebnisse.

Ob die Bildqualität ausreicht, hängt vom Einsatzzweck der Fotos ab. Sollen sie nur auf dem PC oder einem digitalen Bilderrahmen betrachtet werden und gelegentlich für kleinere Ausdrucke als Din A4 herhalten, liefert die Z915 zufriedenstellende Ergebnisse.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kodak-Kameras zeichnet dieses Modell keine HD-Videos auf. Dennoch, die VGA-Clips sehen ordentlich aus, und während der Aufnahme funktioniert der optische Zoom.

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